„Unechte Einbahnstraße“ beschäftigt Präventionsrat

Belforter Straße zwischen Turmschule und Karl-Meyer-Straße: Teilstück sorgt für unübersichtliche Kreuzungssituation

Aus Richtung der Turmschule dürfen Fahrzeuge nicht in die Belforter Straße einfahren – Fahrräder hingegen schon.

(JP) Der Präventionsrat thematisiert die „unechte Einbahnstraße“ seit Längerem. Trotz verbotener Durchfahrt für Fahrzeuge, kann es zu Rechts-vor-Links- und Durchgangsverkehr an der Kreuzung zur Karl-Meyer-Straße kommen. Das gefährdet besonders Radfahrer.

Einzig Fahrräder dürfen das komplette Teilstück der Belforter Straße komplett passieren. Pkw sind eine Befahrung nur gestattet, um auf die angrenzenden Parkfläche und zur Tiefgarage zu gelangen – eine Durchfahrt ist verboten. Problematisch: Sobald Fahrzeuge den Parkplatz oder die Tiefgarage verlassen, ist es ihnen erlaubt, in Richtung Karl-Meyer-Straße zu fahren. An den Parkflächen gibt es keinen Hinweis auf eine Einbahnstraßenregelung. Dadurch kann Durchgangsverkehr von Pkw und Fahrrädern enstehen, der von der Karl-Meyer-Straße aus schnell übersehen werden kann.
Die unechte Einbahnstraße wurde eingerichtet, um zu verhindern, dass anliefernde Lkws wegen der verkehrsberuhigenden Hindernisse auf der Schonnebecker Straße nicht mehr rangieren können.

Kinder warfen mit Eiern – die Strafe folgte sofort

Die Eingangstür wurde von einem Ei getroffen.

Während der Präventionsrat im AWO-Quartierszentrum auf der Karl-Meyer-Straße diskutierte, erlaubten sich drei Kinder einen Streich und bewarfen die Räumlichkeiten mit zwei rohen Eiern – aus Langeweile, wie sie verrieten. Was die Kinder nicht wussten: Es befanden sich zwei Polizisten im Raum, die dieÜbeltäter direkt schnappten. Zur Strafe mussten sie die Fenster säubern, die Schalenreste entfernen und sich entschuldigen, ehe sie von den Bezirksbeamten nach Hause begleitet wurden.