Trinkwasserbrunden auf Ernst-Käsemann-Platz?

SPD und CDU suchen Standorte für Wasserspender

Der erste Trinkwasserspender steht am Rathausplatz in Gelsenkirchen-Buer. Foto: win

(JP) Die SPD und CDU möchten die innerstädtischen Plätze mit Trinkwasserspendern beleben. Als Standort in Rotthausen wird der Ernst-Käsemann-Platz diskutiert. Die Parteien sammeln weitere Vorschläge. Die Stadt prüft das Vorhaben.

So soll 2021 zunächst in jedem Stadtbezirk ein solcher Brunnen errichtet werden. Ein erstes Modell befindet sich bereits vor dem Finanzamt in Buer. Die Kosten belaufen sich pro Stück auf etwa 10.000 bis 20.000 Euro – je nach Standort.

Aus dem Koalitionsvertrag zwischen Parteien geht hervor, dass in den Folgejahren in jedem Wahlkreis ein Wasserspender installiert werden soll. Dafür liegt der gesamte Finanzrahmen bei 300.000 bis 400.000 Euro. Dementsprechend würden in Rotthausen zwei Brunnen entstehen. Wo sich diese dann befinden, ist noch unklar. „Bisher wurde der Ernst-Käsemann-Platz vorgeschlagen“, teilt SPD-Franktionsreferent Timo Schenkhorst auf Anfrage mit.

Vorrangig möchten SPD und CDU die sogenannten Hitzeinseln – also Orten an denen sich im Sommer die Wärme staut – im Stadtgebiet mit den Wasserspendern ausstatten. Bezirksbürgermeister Thomas Fath sprach sich zudem dafür aus, die Karl-Meyer-Straße in die Liste der möglichen Standorte aufzunehmen.

Die Rotthauser Post beteiligt sich an der Sammlung von Vorschlägen für die Standorte der Wasserspender: Schreiben Sie eine Mail mit Ihrem Vorschlag und dem Betreff „Trinkwasserspender“ an redaktion@rotthauser-post.de.