Toll! Jetzt hat Rotthausen eigene Briefmarken

Das Rotthauser Wappen ziert die 60-Cent-Briefmarke.

Mit Pflugschar und Fachwerkhaus: Bürgerverein entwirft 60-Cent-Wertmarke – Verkauf in Bürgersprechstunde

Aus Rotthausen with love: Der Bürgerverein hat Rotthausen eine eigene Briefmarke beschert. Nicht nur bei Sammlern fand die 60-Cent-Wertmarke reißenden Absatz.
Das Stadtteilwappen geht auf Kurt Schweder zurück. Nun ziert das aus Pflugschar, Fachwerkhaus und zwei Andreaskreuzen bestehende Motiv auch eine offizielle Briefmarke der Deutschen Post. Dabei soll es aber nicht bleiben. Der Bürgerverein plant schon eine zweite Auflage. Außerdem soll zusätzlich auch eine 80-Cent-Marke erscheinen.

Ein echtes Sammlerstück: Erstauflage des Rotthauser Wertzeichens steht bei Sammlern hoch im Kurs

(GG) „Die Rotthauser Post ist da!“: Mit der neuen Briefmarke bekommt diese Nachricht eine weitere Bedeutung.

Postkarten mit Rotthauser Motiven bietet der Bürgerverein Rotthausen seit einiger Zeit an. Ein Kartengruß an Freunde, Verwandte oder auch Fortgezogene erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Doch der Kartengruß wirkt noch überzeugender, wenn die Briefmarke auch ein Rotthauser Motiv ziert.

Deshalb nahm der Bürgerverein das Angebot der deutschen Post wahr, eine Briefmarke individuell zu gestalten. Passend zu den vorhandenen Postkarten entschied sich der Bürgerverein für das 60-Cent-Porto mit dem Rotthauser Wappen als Motiv. Mitte Dezember nahm der Bürgerverein die Lieferung mit den ersten Briefmarken entgegen.

Die nur 55 mal 33 Millimeter große Marke war schnell vergriffen. Selbst Briefmarkensammler aus dem Gelsenkirchener Norden fanden den Weg nach Rotthausen und orderten ganze Bögen. Schließlich handelt es sich um eine „Ersttagsausgabe“. Die Nachbestellung, auch mit 80-Cent-Porto, ist auf dem Weg. Das Rotthauser Wappen ist auch auf den Tassen, den Stofftaschen sowie auf den Aufklebern des Bürgervereins zu sehen. Alle Produkte sind in der Bürgersprechstunde erhältlich (samstags von 10 bis 13 Uhr, Karl-Meyer-Straße 47).

Wappen besteht aus vier Objekten
Der Wappengestalter Kurt Schweder entwarf das Wappen mit folgender Bedeutung: Die unten abgebildete Pflugschar steht für das Roden (Rott) . Das Fachwerkhaus symbolisiert die bei der gerodeten Fläche liegenden Häuser (hausen). Die Andreaskreuze sollen an die einstige Thingstätte auf dem Oberhof Rotthausen erinnern. Schweder war bis zu seinem Tod 2003 Ehrenmitglied im Bürgerverein Rotthausen, dem er die Nutzungsrechte übertragen hatte.