Tobias Klein vermisst das Derbyfieber

Tobias Klein, Trainer der DJK TuS Rotthausen, tauscht den Trainingsanzug abseits des Platzes gegen Hemd und Sakko. Foto: privat

Interview: DJK TuS-Trainer Tobias Klein spricht über die Vorbereitung, das Derby, Transfers und Ziele

(JP) Seit Ende Juli bereitet sich die erste Mannschaft der DJK TuS Rotthausen auf die neue Saison vor. Die Trainer Tobias Klein und Sven Talhorst merken der Mannschaft die Vorfreude auf den Saisonstart und das Derby gegen den Platznachbarn SSV/FCA deutlich an.

Nach dem coronabedingten Saisonabbruch beendete die DJK TuS Rotthausen die letzte Spielzeit mit durchschnittlich 1,61 Punkten auf Rang sechs. Aktuell arbeitet die Mannschaft dreimal wöchentlich auf die neue Saison hin. Im Interview mit der Rotthauser Post formuliert Tobias Klein vorsichtige Ziele.

Herr Klein, das Derby gegen den SSV/FCA Rotthausen fiel der Corona-Pandemie als erstes zum Opfer. Wie groß ist die Vorfreude auf das nächste Duell?

TK: Die Jungs freuen sich sehr auf den Saisonstart Anfang September. Sie haben Lust sich zu bewegen. Natürlich möchten wir dann auch das Duell gegen den SSV/FCA gewinnen und dann mit breiter Brust über die Karl-Meyer-Straße gehen. Gleichzeitig ist das Spiel auch ein Wirtschaftsfaktor für beide Vereine, weil nochmal mehr Zuschauer kommen.

Wie ist der aktuelle Stand der Vorbereitung?

TK: Aktuell fehlt noch etwas das Timing und nach der langen Pause teilweise die Kondition. Das erste Testspiel gegen den SSV Buer II konnten wir 1:0 gewinnen. Rund 100 Zuschauer waren da. Das zeigt, dass auch das Umfeld wieder Bock auf Fußball hat. In nächster Zeit absolvieren wir außerdem fast wöchentlich weitere Testspiele.

Welche personellen Veränderungen gibt es innerhalb der Mannschaft?

TK: Bislang verzeichnen wir vier externe Neuzugänge sowie möglicherweise einige Zugänge aus unserer U19. Glücklicherweise gibt es keine Abgänge. Das belegt die Wohlfühlatmosphäre und die gute Arbeit des Vereins.

Welche Ziele verfolgen Sie für die kommende Saison?

TK: Das ist schwer zu sagen. Aus meiner Sicht wird es keine Übermannschaft geben. Wir sind aber weit davon entfernt, Ansprüche auf die Meisterschaft zu stellen. Daher peilen wir ein Platz unter den ersten Vier an.