So stimmt sich Rotthausen auf die besinnliche Adventszeit ein

(JP) Wiederholung geglückt! Zum zweiten Mal veranstaltete das Rotthauser Netzwerk mit zahlreichen ehrenamtlichen Teilnehmern das „Weihnachtliche Winterdorf“ auf dem Hof der Turmschule. 20 Stände, ein vielfältiges Bühnenprogramm und strahlender Sonnenschein lockten bis zu 2.000 Besucher an.

Damit verdoppelte sich diese Zahl im Vergleich zum Vorjahr. Die im Halbkreis aufgestellten Pavillons bildeten ein lebendiges Dorf der Begegnung und des Austausches. Zahlreiche Vereine, Kitas und Stadtteilinstitutionen versorgten die Besucher mit Glühwein, heißem Kakao und selbstgemachten Leckereien wie Keksen, Kuchen oder Waffeln. Auch der Türkisch-Islamische Verein Rotthausen war mit Nussecken, Pfannkuchen und türkischem Gebäck vertreten. „Das ist ein Zeichen für gelungene Integration“, erklärte Klaus Koschei, Vorsitzender des Rotthauser Netzwerks. „Wir wollen vereinen, nicht spalten“, so das Motto. „Das Schönste ist der Zusammenhalt und die Begeisterung aller Beteiligten sowie das Lachen der Kinder auf der Bühne zu sehen“, schwärmte er.

Die jüngsten Rotthauser aus den Kitas an der Steeler-, Lothringer- und Weindorfstraße führten auf der mittig platzierten Bühne einstudierte Tänze auf oder trugen weihnachtliche Gedichte vor. Zur Belohnung verteilte der Stand der APD-Demenz-WG „Leben in Rotthausen“ mit Popcorn gefüllte Tüten an den Nachwuchs. Frisch gestärkt konnten sich die Kinder auf dem Schulhof austoben. Dafür hatte die Evangelische Jugend eine Spielstation aufgebaut, bei der es darauf ankam, bunte Hütchen möglichst schnell in der richtigen Reihenfolge zu stapeln.

Geht es nach Koschei, soll das Winterdorf 2020 in die dritte Auflage gehen. Eine Ausweitung der Veranstaltung schließt er aus. „Wir haben unser Format gefunden. Deshalb werden wir nichts ändern“, kündigte er an und ergänzte: „Darum planen wir wieder ein Programm von Kindern für Kinder und von Rotthausern für Rotthauser.“ Der Netzwerk-Vorsitzende richtete zudem einen besonderen Dank an Milan Zujevic, Hausmeister der Turmschule. „Er hat viel Einsatz gezeigt und uns tatkräftig unterstützt.“

(GI) Das Team der evangelischen Gemeindebücherei der Emmaus-Kirchengemeinde hat für die Adventszeit wieder die Aktion „Lebendiger Adventskalender“ gestartet. Drei der großen Büchereifenster an der Schonnebecker Straße werden nacheinander vom Bücherei-Team, der OGS der Turmschule und dem Kindergarten der Schonnebecker Straße geschmückt und als lebendiger Adventskalender dargestellt. Pfarrerin Andrea Hellmann begann, die Geschichte „Die vier Lichter des Hirten Simon“ zu erzählen. Der erste Teil der Erzählung wurde mit einem Kamishiai (Bild), einem japanischen Kindertheater nachgestellt. Nach und nach wird die Kindergeschichte fortgesetzt. Dazu fanden Anfang Dezember zwei kleine Feiern unter den Fenstern statt. Die letzte Veranstaltung ist für den 12. Dezember geplant.