Singles bewohnen Hälfte der Haushalte

Zahlen für Rotthausen und Feldmark: Anteil der Familien mit Kindern liegt bei 20 Prozent

(win) Im dreimonatigen Rhythmus gleicht die Statistikstelle der Stadt Gelsenkirchen den Bevölkerungstand anhand der Meldedaten der einzelnen Stadtteile ab. Demnach lebten zum Stichtag 30. Juni 2019 in Rotthausen 14.091 und in der Feldmark 10.551 Menschen. In beiden Fällen lag der Anteil der weiblichen Bevölkerung bei knapp 50 Prozent. Mit 33.358 Einwohnern bleibt Buer der bevölkerungsreichste Stadtteil.

Untersucht wurde auch der Anteil der ausländischen Bevölkerung anhand der ersten Staatsbürgerschaft. Der Anteil der nichtdeutschen Bevölkerung lag demnach in Rotthausen bei 26,76 und in der Feldmark bei 19,14 Prozent. In gesamt Gelsenkirchen lag dieser Wert bei 21,19 Prozent.

Zum 31. Dezember 2018 wurde zuletzt die Nationalität in den Stadtteilen genau ermittelt. Demnach kamen die meisten Rotthauser mit einer anderen als der deutschen als erster Staatsangehörigkeit aus der Türkei (5,60%), Rumänien (4,07%), Polen (3,14%) sowie Syrien bzw. der Arabischen Republik (3,12%).

Erstaunliches über den Wandel der Gesellschaft gibt eine weitere Zahl vom 31. Dezember 2018 preis. Sowohl die 7.230 Rotthauser als auch die 5.514 Feldmarker Haushalte werden knapp zur Hälfte von Singles bewohnt. Dementsprechend niedrig ist der Anteil der Familien mit Kindern. Dieser liegt grade mal bei knapp 20 Prozent.

Fast ein Drittel der Eltern sind alleinerziehend

Und von diesen Haushalten mit Kindern werden in Rotthausen wie in der Feldmark jeweils 29 Prozent, also fast ein Drittel, von Alleinerziehenden bestritten. Das ist übrigens keinesfalls eine neue Entwicklung. Das prozentuale Verhältnis sah vor zehn Jahren ähnlich aus.