Polizeipräsidentin startet in ihr Amt

Barbara Zur übernimmt den Posten von Anne Heselhaus

Oberbürgermeister Frank Baranowski setzt sich mit der neuen Polizeipräsidentin Barbara Zur für die Sicherheit ein.

Noch ist sie erst wenige Tage im Amt, doch einer ihrer ersten Wege führte die neue Polizeipräsidentin von Gelsenkirchen, Britta Zur, in das Gelsenkirchener Hans-Sachs-Haus, wo sie Oberbürgermeister Frank Baranowski zum Antrittsbesuch traf.

Baranowski lobte die gute behördenübergreifende Zusammenarbeit und erläuterte Polizeipräsidentin Britta Zur das in Gelsenkirchen gut funktionierende System der Präventionsräte, die Maßnahmen zur Vorbeugung von Kriminalität und Aktionen zur Verhinderung von Verkehrsunfällen initiieren und fördern.

Frank Baranowski: „Es ist besser, frühzeitig auf mögliche Probleme zu achten und vorbeugend tätig zu sein. Darum sind die Präventionsräte so wichtig. Sie sehen oft sehr frühzeitig, wo gehandelt werden muss.“

Wenn es um die Sicherheit der Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt Gelsenkirchen geht, arbeiten die Stadt als Ordnungsbehörde und die Polizei Gelsenkirchen eng zusammen. „Die Polizeipräsidentin und ich sind uns einig, dass wir gemeinsam auf alle anstehenden Herausforderungen angemessen reagieren werden.“ Gemeinsames Ziel ist und bleibt die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger in allen Teilen Gelsenkirchens.

Britta Zur ist 39 Jahre alt und studierte Juristin. Sie hat in den vergangenen zwölf Jahren als Staatsanwältin in Düsseldorf gearbeitet und sich dort einen Namen durch ihre Tätigkeit in einem Sonderdezernat gemacht, das sich mit der Verfolgung von Gewalt- und Straftaten gegen Polizeibeamte und Mitarbeiter anderer Hilfsdienste befasst.

Britta Zur wurde durch den NRW-Innenminister Herbert Reul mit Wirkung vom 23. Dezember 2019 zur Polizeipräsidentin von Gelsenkirchen ernannt. Damit ist sie die jüngste Leiterin einer Polizeibehörde im Land. Sie folgt auf Anne Heselhaus, die die Behörde bis Mai letzten Jahres geleitet hat und dann ins Innenministerium gewechselt ist.