Pfarrer-Ehepaar Neuhaus verabschiedt sich

Letzter Gottedienst an den Weihnachtstagen – Wie es in der Emmaus-Gemeinde weitergeht, bleibt offen

Sonja Timpe-Neuhaus (links) und Rolf Neuhaus (rechts) stehen vor einem Neuanfang in Hemer. Dennoch fällt ihnen der Abschied schwer.

(JP) Im November wählte das Presbyterium der Evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Hemer (Märkischer Kreis) Sonja Timpe-Neuhaus und Rolf Neuhaus in das Pfarramt. Beide verlassen Rotthausen nach mehr als 20 Jahren mit viel Wehmut, aber auch mit Vorfreude auf die neuen Aufgaben.

Der 1. Februar 2020 ist als Dienstbeginn vorgesehen. Den letzten Gottesdienst wird das Pfarrerehepaar allerdings schon in diesem Jahr abhalten. „An den Weihnachtstagen gestalten wir wahrscheinlich unseren letzten Gottesdienst in Rotthausen. Danach geht es in den Urlaub, bis wir in Hemer anfangen“, so Rolf Neuhaus, dem es schwer fiel, diesen Schritt zu gehen. „Es gab in wichtigen Fragen der Leitungsverantwortung der Gemeinde keine Übereinstimmung. Deshalb haben wir in Rotthausen keine Zukunft mehr für uns gesehen“, begründete Rolf Neuhaus den Abschied und ergänzt: „Ich war gerne mit den Leuten hier zusammen und werde sie vermissen.“ Das Pfarrerehepaar soll einen offiziellen Abschiedsgottedienst bekommen.

Unklar bleibt, wie die Emmaus-Gemeinde den Abgang des Pfarrerehepaares auffängt. Insgesamt sind 1,5 Pfarrstellen in Rotthausen vakant. „Das Presbyterium befindet sich in Beratung“, erklärte Pfarrerin Kirsten Sowa, Vorsitzende des Presbyteriums, knapp.