Onkel Hans rüstet für den Sommer auf

Gastliches Idyll mitten in der Stadt: der Biergarten des Restaurants „Bei Onkel Hans“.

Noch größer und schöner: Biergarten des Restaurants bietet Platz für bis zu 40 Gäste und bekommt einen neuen Look

(JP) Pünktlich zum Beginn der warmen Jahreszeit ist angerichtet: Der neue Biergarten des Kult-Restaurants „Onkel Hans“ lädt zu einem kühlen Bier oder vielfältigen Gerichten aus der gutbürgerlichen Küche. Inhaber Franz Martinik hat in den ausgbauten Außenbereich viel Zeit und Mühe investiert.

Den ganzen Winter über dauerten die Umbauarbeiten. Das fertige Ergbnis kann sich auf jeden Fall sehen lassen. Schon Mitte Mai strömten die ersten Genießer in den gemütlichen Hof. „Bei dem tollen Wetter während des heißen Sommers im vergangenen Jahr waren die Tische draußen regelmäßig besetzt. Durch den Ausbau haben wir nun mehr Platz“, erklärt Martinik, der die Kapazität glatt verdoppeln konnte. Bis zu 40 Personen haben nun die Möglichkeit, Schweinsbraten, Gänsebrust oder Schnitzel im Freien zu verspeisen. Neue Stühle und Tische sorgen dann für das gewisse Etwas, um beim Essen zu entspannen.

„Weiterhin bieten wir den Biergarten für größere Veranstaltungen an. Geburtstage, Familienfeste oder Betriebsfeiern lassen sich dort sehr gut ausrichten“, erklärt Martinik, der früher als Stahlbauschlosser gearbeitet hat. Sollte der Wettergott doch nicht wie erhofft mitspielen, schafft das neu besorgte Bierzelt Abhilfe. Egal ob die Sonne zu sehr brennt oder Regentropfen fallen: Unter dem Zelt sind die Gäste bei „Onkel Hans“ vor allen Eventualitäten sicher.

Auf dem Teller landen nur die besten Zutaten

Das Restaurant entwickelte sich im Laufe der Jahre zu einem echten Geheimtipp, auch jenseits der Rotthauser Grenzen. Stammkunden kommen für gute Speisen auch aus den umliegenden Essener Stadtteilen Katernberg, Schonnebeck und Kray, aber auch aus dem Gelsenkirchener Süden gerne ins Quartier.„Bei uns kommt nichts aus dem Eimer“, erläutert Franz Martinik, der viel Wert auf Service und Qualität legt.

Der Chef kauft die Lebensmittel, insgesondere auch seine leckeren Steaks, bei dem Bochumer Qualitätshändler Niggemann Food Frischemarkt ein. So stellt Martinik sicher, dass in den Gerichten der umfamgreichen Speisekarte nur die besten Zutaten verwendet werden.
Diese erweitert sich jeden Monat um eine Reihe aus saisonalen Spezialitäten. So steht im Frühsommmer wieder Spargel auf der Karte. Wenn es ums Kochen geht, gibt Martiniks Ehefrau Marianne den Ton an. „Sie liebt das Kochen, insbesondere für sehr viele Gäste“, beschreibt der Gastronom. Legendär ist ihr „Toast Hawaii“. Wie kann ein scheinbar belangloses Gericht der 1960er Jahre so ein intesives Aroma entfalten?

Traditionslokal seit mehr als 35 Jahren

Martinik betreibt das Restaurant an der Karl-Meyer-Straße 53 schon seit mehr als 35 Jahren. Damals gab er Marianne zuliebe seinen Job auf und übernahm die Gastronomie. Damit führte er nicht nur das Geschäft von Hans Schneider, dem ehemaligen Chef der Trabrennbahn Gelsenkirchen, weiter. Er nutzte auch den Namen „Onkel Hans“ weiter, der sich zu einer Ikone in der Gelsenkirchener Restaurant-Szene entwickelt hatte. „Das war die richtige Entscheidung zur richtigen Zeit“, blickt sich der Quereinsteiger zurück. Damals lernte er viele Kegelklubs kennen, die seine Bahn schon buchten, als diese sich diese noch im Bau befand.