Mit Leichtigkeit zum neuen Job im Führerhaus

Auf dem Arbeitsmarkt sind Kurier-, Bus- und LKW-Fahrer stark gefragt.

(JP) Der Führerschein und ein Auto bieten im Alltag viele Vorteile. Für einige Berufe gehört eine gültige Fahrerlaubnis allerdings zu den Grundvoraussetzungen. Sie ist damit beispielsweise für Paketdienste, Lkw- und Busfahrer, aber auch für Pflegedienste unverzichtbar.

Deshalb bietet die Stiftung Bildung und Handwerk (SBH) West kombinierte Weiterbildungen samt den Fahrscheinausbildungen der Klassen B, C, CE, und DE an. Danach warten sehr gute Berufsaussichten.

Lkw, Busse oder Flitzer der Pflegedienste prägen das Bild auf den Straßen im Revier. Die qualifizierten Fahrerinnen und Fahrer sind unabdingbar, um die Infrastruktur aufrecht zu erhalten. Ohne fahrende Lkw bleiben die Regale in den Supermärkten leer oder Pendler stecken fest. „Deshalb sind dies sichere Berufsfelder. Entsprechende Weiterbildungen mit der benötigten Fahrerlaubnis verbessern die Chancen in diesem Bereich des Arbeitsmarktes enorm“, weiß Michael Tüselmann, Niederlassungsleiter der SBH West. Bei den Fort- und Weiterbildungen stellt SBH West den Lernerfolg in den Mittelpunkt.

Tablets erleichtern das Erlernen der Theorie

Um den größtmöglichen Lernerfolg zu gewährleisten, setzt der Bildungsträger auf die modernste Technik. Denn: Mit Papierbögen die Fahrschultheorie zu pauken, gehört der Vergangenheit an. SBH West stellt Tablets zur Verfügung, mit denen sich die Kursteilnehmer die nötigen Kenntnisse aneignen können. „Die Prüfungen zum gewerblichen Fahren müssen auf Deutsch abgelegt werden“, erklärt Tüselmann. Um Teilnehmern mit Sprachschwierigkeiten die Vorbereitung zu erleichtern, hat sich die SBH West etwas Besonderes einfallen lassen: „Es wurde ein spezielles Fachsprachebuch mit Vokabeltraining entwickelt. Damit stellen Aufgaben wie beispielsweise: ‚Erklären Sie die kinematische Kette des Lkw!‘ keine Probleme mehr dar. Diese Formulierungen sind selbst für Muttersprachler nicht einfach zu verstehen“, berichtet Tüselmann.

Modernste Technik, hier ein Fahr-Simulator, kommt bei der Ausbildung zum Berufskraftfahrer zum Einsatz.

Er versichert zudem, dass sich die Mühen lohnen werden. Nach erfolgreichem Abschluss ist den Teilnehmern ein Job fast garantiert. „Schon nach einer Ausbildung über fünf Monate darf man als Busfahrer arbeiten, sofern die Prüfung bestanden wurde. Die Ausbildung zum LKW-Fahrer dauert ein halbes Jahr“, erklärt Tüselmann.

Die Stiftung Bildung und Handwerk wurde 2001 durch die heutige Kreishandwerkerschaft Paderborn ins Lebens gerufen. Die gemeinnützige Stiftung hat sich zum Ziel gemacht, berufliche Bildung über alle Lebensabschnitte zu fördern. Seit 2015 agiert sie als SBH-Gruppe deutschlandweit.