„Klapperbrücke“: Rodungen legen fast Vergessenes frei

Foto: Georg Gerecht

(GG) Die Rodungsarbeiten der letzten Wochen geben so manchen Blick auf fast Vergessenes frei. Direkt neben dem Zugang zum Bahngleis von Gelsenkirchen nach Essen am Ende der Karl-Meyer-Straße kamen alte Brückenfundamente zum Vorschein. Wer um die 50 Jahre oder älter ist, erinnert sich noch an die alte Brücke, die den Düppel mit dem restlichen Rotthausen verband. Ein einseitiger Gehweg und eine Fahrbahn aus Holzbohlen ermöglichten das Überqueren der Bahnlinie von Gelsenkirchen nach Essen. In den letzten Jahren der Brücke regelte eine Ampel den Verkehr. Auf beiden Seiten der Brücke gab es einen Kiosk und am westlichen Ende fiel der Blick auf die Reste ausgebombter Häuser. Auf der anderen Seite des Zugangs sind noch einige Meter der alten Umschließungsmauer des Dahlbuschgeländes 3/4/6 zu erkennen.