Josef Ciesielski verstarb im Alter von 73 Jahren

Ehrenamtler engagierte sich viele Jahre in der Feldmark

(JP) Die Feldmark trauert um Josef Ciesielski. Das Mitglied im Koordinierungskreis des Runden Tisches Feldmark verstarb am 18. Juni. Die neue Buslinie 388 gilt als sein Herzensprojekt.

Als die Linie 388 im Juli 2019 zum ersten Mal zwischen der Feldmark, Rotthausen und dem Hauptbahnhof sowie dem Marienhospital in Ückendorf fuhr, leuchteten die Augen von Josef Ciesielski. Viele Jahre lang hatte er sich in den Verkehrsausschüssen der Stadt Gelsenkirchen für diese Verbindung ehrenamtlich eingesetzt. Etwa zehn Jahre lang engagierte er sich im Koordinierungskreis beim Runden Tisch Feldmark. „Er hat sich sehr um das nachbarschaftliche Miteinander im Stadtteil gekümmert“, erinnert sich Dana Köllmann, Gründungsmitglied der Bürgerinitiative. Ciesielski zählte 2011 ebenfalls zu den 380 Gründungsmitgliedern der ZWAR-Gruppe Gelsenkirchen/Altstadt/Rotthausen (Zwischen Arbeit und Ruhestand). Als einer von drei ZWAR-Deligierten setzte er sich dafür ein, älteren Menschen Abwechslung in ihrer Freizeit zu bieten.

Geboren in Lingen an der Ems, kam der gelernte Stahlbauschlosser 1948 nach Gelsenkirchen. Zunächst lebte er in Ückendorf und Bismarck, ehe er mit seiner Frau in die Feldmark zog.