Guter Start: Bürger feiern neue Buslinie 388

Sabine Todzy (links) und Ellen Reinhardt (rechts) vom Rotthauser Netzwerk überreichten dem Busfahrer der BOGESTRA zwei kleine Präsente und wünschten ihm eine sichere Weiterfahrt.

Rotthausen, Feldmark und Ückendorf rücken näher zusammen – BOGESTRA hofft auf Zuwachs bei Fahrgästen

(JP) Acht Kilometer misst die Strecke zwischen dem Gelsenkirchener Hauptbahnhof und dem Marienhospital in Ückendorf. 20 Haltestellen werden seit dem 1. Juli während der etwa 27-minütigen Fahrzeit angefahren.

Mit einer besonderen Aktion haben Rotthauser Netzwerk, Runder Tisch Feldmark und BOGESTRA den ersten Tag der neuen Linie begleitet. Das Verkehrsunternehmen ermöglichte es allen Fahrgästen, kostenlos mit dem 388er zu fahren.
Gelsenkirchens Oberbürgermeister Frank Baranowski zeigte sich begeistert. Er führte aus: „Bisher war es sehr umständlich, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln von Rotthausen in die Feldmark zu gelangen. Der Sinn des Bus- und Bahnverkehrs ist es, die Menschen dorthin zu bringen, wo sie hin möchten. Darum wird mit der Linie 388 der ÖPNV in unserer Stadt noch attraktiver.“

Gleichzeitig ist die 388 die erste Linie seit mehreren Jahren, die die BOGESTRA komplett neu erschuf. Der Verkehrsbetrieb erhofft sich durch die neu eingerichtete Verbindung fünf bis zehn Prozent mehr Fahrgäste. So lautete das Ziel, das BOGESTRA-Vorstandsmitglied Jörg Filter ausgab. „Zudem ist der Nahverkehr das beste Beispiel für einen aktiven Umweltschutz“, erläuterte Filter den positiven Nebeneffekt. Baranowski ergänzte: „Früher hat man sich zwei- oder dreimal überlegt, ob man mit dem Bus von der Feldmark nach Rotthausen fährt oder nicht doch lieber das Auto nimmt.“ Diese Entscheidung fällt jetzt deutlich leichter.