Drei Denkmäler auf dem Friedhof erinnern an die Dahlbusch-Toten

Die Denkmalplatte und Gräber von 1950 Foto: Frank Winter

Das älteste Monument findet sich im nördlichsten Zipfel

(win) Die enge Verbindung zwischen Dahlbusch und Rotthausen zeigt sich auch auf dem Friedhof. Drei Erinnerungsorte an Unglücke auf der Zeche finden sich dort.

Im Ostteil werden die Unglücke 1950 und 1955 ins Gedächtnis gerufen. Für die 78 im Jahr 1955 ums Leben gekommenen Kumpel stehen vier bronzene Bergleute auf einem Massengrab. Etwas weiter südlich umrunden Gräber weiträumig eine Gedenkplatte für die insgesamt 42 Toten vom 3. August 1955 von denen nur 16 geborgen werden konnten.

Auf der anderen Seite der Hilgenboomstraße wird an ein weiteres Unglück erinnert: Am 23. August 1943 starben ebenfalls in Folge einer Schlagwetterexplosion 34 Bergleute, darunter 18 Zwangsarbeiter. Ein Säulendenkmal und eine Platte finden sich im nördlichsten Zipfel des Friedhofs.

Die vier Knappen auf dem Grubenfeld (1950) Foto: Frank Winter

Das Säulendenkmal (1943) Foto: Frank Winter