Die Zeit der armen Milliardäre in Rotthausen

Diese 20-Milliarden-Mark-Note, ausgegeben von der Bergwerks-Gesellschaft Dahlbusch, ziert das Titelbild. Foto: Stadtteilarchiv

Neue Reihe des Stadtteilarchivs widmet sich Raritäten – Heft 1 befasst sich ausführlich mit dem Notgeld

(win) Das Stadtteilarchiv Rotthausen hat eine neue Schriftreihe eröffnet mit Raritäten aus dem Archiv. Heft 1 befasst sich mit dem Notgeld.

Vor knapp 100 Jahren gab es in Rotthausen gleich eine ganze Reihe von Milliardären. Was allerdings nicht an besonderem Reichtum lag, vielmehr an der Inflation von 1923. Dieses Notgeld, ebenso wie jenes aus der Zeit der Münzknappheit in den Jahren davor wird in dem Heft beleuchtet.

Im Speziellen geht es auf den 88 Seiten im DIN-A4-Format um die Notgeldsammlung des Stadtteilarchivs Rotthausen. Geschrieben wurde das Buch bereits vor 35 Jahren von Karlheinz Rabas und dem 2018 verstorbenen Ullrich Spiegelberg.

Erhältlich ist das Heft im Stadtteilarchiv, in der Bergbausammlung, in de Buchhandlungen Junius und Kottmann sowie im Hans-Sachs-Haus; Preis: 7,50 Euro