AWO-Konzept geht auf – Feldmarker Quartierszentrum feiert einjähriges

Auch die erste Bürgermeisterin Martina Rudowitz (Mitte) beglückwünschte die Feldmarker AWO.

Mehr als 400 Menschen folgen der Einladung zum Weihnachtszauber

Den Menschen wohnortnah zu helfen, bestehende Netzwerke zu stärken und individuelle Maßnahmen zu entwickeln, darin sieht das bunte Team der Arbeiterwohlfahrt in der Feldmark seine vielfältigen Aufgaben. Mitten im Stadtteil hat sich nun seit knapp einem Jahr das AWO-Quartierszentrum etabliert.

Anlässlich des ersten Geburtstages lud das Team zum Feldmarker Weihnachtszauber mit einer Tasse Glühwein, selbstgebackenen Keksen und weihnachtlicher Livemusik auf den Robert-Geritzmann-Platz ein. Gudrun Wischnewski, Geschäftsführerin der AWO, betonte bei der Begrüßung der zahlreichen Gäste stolz: „Von den Stricklieseln, dem Nachbarschafts-Cafe, der ZWAR-Gruppe und dem Präventionsrat Feldmark, der Nachhilfe-Gruppe, den Selbsthilfegruppen und dem Yoga-Kurs bis hin zu Beratungsangeboten, der Mehrgenerationen-Kochgruppe und einem Chor – sie alle haben in den vergangenen zwölf Monaten im AWO-Quartierszentrum ihr Zuhause gefunden.“ AWO-Bereichsleiter Admir Bulic freute sich, dass das nachbarschaftsfördernde AWO-Konzept aufgegangen ist: „Unser Quartiersansatz ermöglicht den Bürgern, Angebote ohne Barrieren in Anspruch zu nehmen, Begegnungen in der Nachbarschaft zu realisieren und es bietet den Menschen an, sich aktiv im Stadtteil zu engagieren.“

Der AWO-Sozialwissenschaftler Bulic ergänzte: „Das heutige Programm des Feldmarker Weihnachtzaubers wurde ausschließlich aus Nachbarschaftspotentialen zusammengestellt. Daniel, ein zugewanderter Mann aus Rumänien, sang internationale Weihnachtslieder. Er leitet den neugegründeten AWO-Chor.“ Ein als Nikolaus verkleideter Student verteilte an 200 Kinder kleine Geschenke. Nachbarn halfen, die Pavillons aufzubauen.