22 Mio. Euro Fördergelder für „soziale Stadt“

2020 soll die Quartierserneuerung schneller voranschreiten – Externes Planungsbüro ab April aktiv

Stadtplanerin Sarah Loch gab das weitere Vorgehen für das Integrierte Entwicklungskonzept „Soziale Stadt Rotthausen“ bekannt.

Es fehlen noch drei Stationen, damit das überarbeitete Integrierte Entwicklungskonzept „Soziale Stadt Rotthausen“, beschlossen ist. Das bringt Geld ins Quartier. Das bestätigende „ja“ wird der Rat der Stadt im Februar 2020 aussprechen – drei Jahre nach der ersten Verabschiedung im Dezember 2017. Die mit dem aktualisierten Handlungskonzept verbundenen Fördergelder betragen 22,6 Millionen Euro. Damit soll u.a. ein externes Planungsbüro eingerichtet werden, das auch beratend tätig sein wird.

Neues Entwicklungskonzept soll im Februar 2020 beschlossen werden

(JP) Die langen Verzögerungen scheinen ein Ende zu haben. Damit Fördergelder in Höhe von 22,6 Millionen Euro ins Quartier fließen, hat die Stadt das Integrierte Entwicklungskonzept überarbeitet. Dieses soll im Februar 2020 vom Rat der Stadt beschlossen werden.

Mit dem Geld für das Integrierte Entwicklungskonzept (IEK) „Soziale Stadt Rotthausen“ soll über zehn Jahre verteilt für ein besseres Lebensgefühl im Stadtteil gesorgt werden.

Der Rat der Stadt hatte das Integrierte Entwicklungskonzept bereits im Dezember 2017 verabschiedet. Danach war es zu erheblichen Verzögerungen gekommen. Für Stadtplaner Andreas Beilein musste eine Nachfolge gefunden werden. Nach langer Suche übernahm Sarah Loch den Posten.

Das Konzept musste inhaltlich nochmals überarbeitet werden. Das Problem: „Das Ganze muss nochmal beschlossen werden, weil beide Fassungen des Konzeptes – die vom Rat beschlossene und die der Bezirksregierung vorliegende – wortgleich sein müssen“, erklärte Loch gegenüber dem Rotthauser Netzwerk. Dazu zählten auch Rechtschreib- und Kommatafehler. Gleichzeitig teilte Loch mit, dass die Ausschreibung für das Stadtteilmanagement veröffentlicht sei, sodass das externe Planungsbüro ab April 2020 die Arbeit vor Ort aufnehmen kann.

Insgesamt muss das überarbeitet Entwicklungskonzept noch von drei Gremien beschlossen werden. Dies sind die Bezirksvertretung-Süd (Sitzung am 14. Januar 2020), der Stadtentwicklungs- und Planungsausschuss (Sitzung am 22. Januar 2020) und der Rat der Stadt (Sitzung am 13. Februar 2020).