Wie aus einem Abschied gute Erinnerung wird

Trauerbegleiter Dirk Blum vom Bestattungsinstitut Erwin Pfeil hilft bei der Verlustbewältigung

(JP) Trauer und Schmerz erscheinen oft unendlich groß und unüberwindbar, wenn Menschen nach dem Tod einer geliebten Person Abschied nehmen müssen. Das Bestattungsinstitut Erwin Pfeil unterstützt seit fast 100 Jahren Angehörige von Verstorbenen auf dem schwierigen Weg, den Verlust zu verarbeiten und Erinnerungen zu bewahren.

Dass Trauerbewältigung mehr ist als die eigentliche Bestattung, zeigt das Angebot des Institutes von Inhaber Dirk Blum. Zusammen mit dem Team von Bestattungen Erwin Pfeil wählen die  Hinterbliebenen die Art der Beisetzung aus, auf individuelle Wünsche der Betroffenen wird eingegangen. „Im Mittelpunkt der Arbeit stehen der natürliche, respektvolle Umgang mit den Verstorbenen und die individuelle Begleitung der Angehörigen“, so Blum. Für die Abschiednahme stellt das Bestattungsinstitut einen Abschiedsraum kostenlos bereit. Der 52-Jährige ist gleichzeitig auch zertifizierter Sterbe- und Trauerbegleiter. Im Rahmen der Trauerbegleitung führt er mit den Hinterbliebenen individuelle und intensive Gespräche, die zur Bewältigung des Verlustes beitragen.

Kostbare Abschiedserfahrungen

Den Satz „Das Loch in das ich fiel, wurde zur Quelle, aus der ich lebe“, machte sich Blum zum Leitsatz seiner Tätigkeit. „Es können kostbare Abschiedserfahrungen gemacht werden, aus denen später wertvolle Erinnerungen entstehen können.“ Trauerbewältigung ist viel mehr als die Beisetzung des Sarges oder der Urne. „Die Bestattungskultur und auch die Arten der Trauerfeiern haben sich aufgrund dessen verändert. Angehörige wünschen sich heute mehr weltliche Zeremonien als früher.“ Seine Mitarbeiter und er merken, dass die gegenwärtige Gesellschaft eine immer größer werdende Distanz zur Kirche aufbaut. Er erklärt dies damit, dass sich die Vorstellungen der Menschen geändert habe. Damit geht auch ein erweitertes Angebot an Beisetzungsmöglichkeiten einher.„Zu den bekannten Formen der Erd- oder Urnenbestattung in der Erde, ist in den letzten Jahren viel Neues hinzugekommen.“ So besteht nun beispielsweise die Möglichkeit einer Kolumbariumsbestattung sowie die Kristall- oder Diamantbestattung. Auch die Friedwaldbestattungen sind deutlich mehr geworden. In Gelsenkirchen müssen die Menschen auch umdenken, da die Friedhofsgebühren in der Stadt immer weiter erhöht wurden und alternative Möglichkeiten gesucht werden. Oftmals zwingt auch die finanzielle Situation dazu diese Alternativen zu wählen. „Schlimm, da der Friedhof in der Stadt ein wichtiger Punkt im Leben der Menschen ist.“ Der tägliche Umgang mit der Vergänglichkeit des Körpers haben auch bei Blum zu einem veränderten Verhältnis von Leben und Tod geführt. „Ich respektiere das Leben viel mehr.“ Den Tod verbindet er mit dem Ende des vergänglichen Körpers, der Mensch lebe hingeben in Ewigkeit bei Gott weiter. Der christliche Glaube ist Mittelpunkt seines Handelns und gibt ihm die Freiheit, die Menschen mit ihren individuellen Anliegen ob sozialer Stellung, Religion, Weltanschauung gleich zu behandeln.

www.erwin-pfeilbestattungen.de