Weniger Kohlendioxid, mehr Wohn- und Lebensqualität

Projekt Innovation City stellt Weichen für klimagerechten Umbau im Stadtteil

Was in Bottrop, der Modellstadt der InnovationCity Ruhr, mit Erfolg umgesetzt wurde, soll nun auch in Rotthausen starten. Es geht um den klimagerechten Stadtumbau in 20 Quartieren des Reviers. Die Ziele sind klar: weniger Kohlendioxid, mehr Wohn- und Lebensqualität.

Gelsenkirchens OB Frank Baranowski und Burkhard Drescher, Innovation City Management GmbH (ICM) Geschäftsführer, gaben Anfang Mai den Startschuss für den Stadtteil. In etwa sechs Monaten will die ICM gemeinsam mit der Stadtverwaltung und weiteren Akteuren ein integriertes Quartierskonzept für den Stadtteil präsentieren. „Wir wollen nicht nur planen, sondern auch umsetzen“, so ICM-Chef Burkhard Drescher. Nach der Konzeptphase soll eine Vereinbarung zwischen der Stadt, ICM und allen Beteiligten im Quartier unterzeichnet werden, die sicherstellt, dass die entwickelten Maßnahmen im Rahmen einer ganzheitlichen Quartiersentwicklung umgesetzt werden. Mit der GFW Gesellschaft für Wohnungsbau GmbH Rotthausen, Steag Fernwärme und dem Energieversorger Emscher Lippe Energie GmbH (ELE) sind bereits drei starke Partner an Bord. Über 1.600 Wohnungen hat die ausschließlich in Rotthausen aktive GFW in ihrem Bestand. „Wir wollen uns maßgeblich an der nachhaltigen Entwicklung Rotthausens beteiligen. Wie schon in der Vergangenheit führen wir auch weiterhin umfangreiche Modernisierungsvorhaben durch. Komplette Häuser werden außen wie innen saniert und energetisch zum Beispiel durch Wärmedämmung optimiert“, erläutert GFW-Geschäftsführer Klaus Nadolny.