Weihnachtliches Winterdorf bringt den Stadtteil zusammen

Auf dem Innenhof der Turmschule feierten die Rotthauser ein Weihnachtliches Winterdorf.

(JP) Neubelebung gelungen! Bis zu 1.000 Besucher zählte das Weihnachtliche Winterdorf des Rotthauser Netzwerkes am 24. November vor der imposanten Kulisse der Turmschule. Trotz Regenwetter und Kälte war der Andrang den gesamten Samstag über groß. „Das Winterdorf stellt für unseren Stadtteil eine Bereicherung dar und trägt zur Integration bei“, zog der Netzwerk-Vorsitzende Klaus Koschei eine erste Bilanz. Auch im kommenden Jahr soll es ein Winterdorf geben. Als Termin wurde Samstag, 23. November 2019, ins Auge gefasst.

Tradition wiederbelebt: Entschleunigung und Gemeinschaftsgefühl: Rotthauser genossen vorweihnachtliche Dorfatmosphäre

„Lasst uns Brücken bauen und Barrieren abbauen!“ Unter diesem Motto begrüßte das Weihnachtliche Winterdorf am 24. November in Rotthausen seine Besucher auf dem Schulhof vor der Turmschule. Und wer ein echter Rotthauser ist, lässt sich von ein bisschen Nieselregen nicht schrecken

16 Stände formten einen gemütlichen Halbkreis mit Dorfcharakter. Von 14 Uhr bis 18 Uhr wurden neben allerlei Leckereien auch Weihnachtsschmuck und selbstgebastelte Geschenkideen angeboten.

Die erste Bürgermeisterin Martina Rudowitz zeigte sich beeindruckt von dem Resultat monatelanger Planung: „So ein Winterdorf ist genau das Richtige, was die Menschen in der Vorweihnachtszeit brauchen. Es sorgt für Entschleunigung und bringt Bürger zusammen.“

Buntes Bühnenprogramm
Während der Bürgerverein Tassen und Postkarten mit Rotthausen-Logo anbot, verteilte der MGV-Sängerbund seine erste eigene Studio-CD gegen eine kleine Spende und gab Kostproben seines stimmlichen Könnens. Auf der mittig platzierten Bühne moderierte Netzwerk-Vorstand Klaus Koschei ein abwechslungsreiches Programmm. Gleich zu Anfang genossen die Mädchen und Jungen der KiTa Rotthauser Markt ihren großen Auftritt.

Für jedes Kind gab es zur Belohnung am Stand der APD Demenz-WG „Leben in Rotthausen“ eine kleine Tüte Popcorn. Im AWO-Pavillon wurde zum Kinderschminken eingeladen. Besondere Highlights waren der Gerätewagen und das Löschfahrzeug der freiwilligen Feuerwehr Altstadt, wo sich die kleinen Besucher sogar den Feuerwehrhelm aufsetzen durften. Alles klappte wie am Schnürchen. Kein Wunder, hatten doch die ehrenamtlichen Netzwerker um die Vorständler Klaus Koschei, Andreas Lange und Ellen Reinhardt die Veranstaltung seit Februar bis ins Detail geplant

Wiederholung 2019 geplant
Die Wiederbelebung einer weihnachtlichen Tradition, die 2005 auf Eis gelegt wurde, ist gelungen. Die Chancen, dass das Winterdorf auch im November 2019 stattfinden kann, stehen gut. Netzwerkvorstand Klaus Koschei hofft auch in Zukunft auf Unterstützung:  „Ohne finanzielle Hilfe funktioniert so ein Fest nicht. Unserer Dank geht an die Stadt Gelsenkirchen, die Ehrenamtsagentur, die Stadtsparkasse Gelsenkirchen, die Wirtschaftsförderung und das Stadtplanungsamt der
Stadt Gelsenkirchen.“