Verwaltung macht Tempo beim Förderantrag

Wenn das Glück kommt, muss man ihm einen Stuhl hinstellen – oder eine Bank unter die Birke. Herbstlich sonnige Impressionen aus Rotthausen, eingefangen von Uwe Rudowitz.

Rat entscheidet Mitte Dezember – Quartiersplaner Andreas Beilein: „Rotthausen hat das Konzept zu großen Teilen selbst auf die Beine gestellt“ – 22 Mio. Euro für Stadtteilerneuerung ab 2018

Mehr Turbo geht kaum. Das integrierte Stadtentwicklungskonzept Soziale Stadt Rotthausen hat die nächste Hürde mit Bravour genommen. Nach nur achtmonatiger Vorarbeit empfahl der Verwaltungsvorstand die Zustimmung.

Der Weg der Beschlussvorlage durch 14 Ausschüsse und Beiräte (!) begann Anfang November mit der Bezirksvertretung Süd und dem Seniorenbeirat. Das finale Ja soll der Rat der Stadt am 14. Dezember geben. Damit liegt das Projekt voll im Zeitplan, – in der heutigen Zeit beinahe ein kleines Wunder. Stadtplaner und „Quartierskümmerer“ Andreas Beilein sagt: „Ich bin sehr optimistisch, dass die Aufnahme als Programmgebiet der Sozialen Stadt durch das Land im Dezember gelingt. Sehr viele Menschen, Initiativen, Vereine und Einrichtungen aus dem Stadtteil haben ihre Ideen und Vorschläge eingebracht.Man könnte fast sagen: Rotthausen hat das Konzept zu großen Teilen selbst auf die Beine gestellt.“
Wenn alles klappt, werden ab 2018 auf zehn Jahre verteilt mehr als 22 Mio. Euro nach Rotthausen fließen, 18 Mio. aus der NRW-Städtebauförderung, 4 Millionen als Eigenanteil. Verwendet werden die Mittel u.a. für die Reaktivierung des Volkshauses, Spielplatzerneuerung, Platzumgestaltung, Radverkehrsförderung und die Begrünung der Wohnquartiere.