Vandalismus auf der Bezirkssportanlage – was tun?

Immer wieder wird auf den Sitzungen des Präventionsrates und auf den Straßen Rotthausens über den Vandalismus auf der Bezirkssportanlage gesprochen.

Es ist ein nicht mehr zu verstehendes Ärgernis, wenn beide Sportvereine, die auf der Anlage das Hausrecht ausüben, berichten, dass nach dem Vereinssport- und Schulsportbetrieb Scharen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen die Anlage heimsuchen.
Von Zäunen oder verschlossenen Toren lassen sie sich nicht aufhalten.
Die ungebetenen Gäste beschädigen die Kunstrasen-Plätze. Sie ziehen Fußballtore über die ganze Anlage, grillen auf dem Kunstrasen. Der Platzwart wird beim Einschreiten massiv bedroht.
Vor wenigen Wochen erst brachen Unbekannte in den Umkleide-Trakt ein und sprühten in den Räumen die Feuerlöscher leer. So kann es doch nicht weitergehen.
Allen Verantwortlichen ist klar, dass nicht pausenlos Polizei vor Ort sein kann. Ein privater Wachdienst kann aus Kostengründen nicht eingerichtet werden. Was tun?
Die beschädigten Zäune wurden repariert. Die Tore werden abgeschlossen. In der Nacht jedoch sind die Störenfriede wieder da. Vermutlich will die Mehrheit auf dem Platz nur spielen und sich bewegen, davon sind alle überzeugt.
Das Problem ist eine unbelehrbare Minderheit, die sich an keinerlei Regeln halten will und auch auf klare Ansagen nicht reagiert.
Diese Minderheit, die glaubt, sie könne machen, was sie will, wenn keinerlei Ordnungskräfte vor Ort sind, muss bei Antreffen hart bestraft werden.
Hier wird wertvolles Gemeinschaftseigentum beschädigt, das letztendlich aus Steuergeldern wieder hergerichtet wird, damit die Sportler – ob jung oder alt – ihren Sport wieder unter bestmöglichen Bedingungen ausüben können.