Tief in der Region verwurzelt

Die Cousins und Brauereichefs Axel Stauder und Dr. Thomas Stauder (v.l.) führen den Traditionsbetrieb in sechster Generation.

Seit 1867 stellt die Privatbrauerei Jacob Stauder Bier für die gesamte Region her

Die Privatbrauerei Jacob Stauder sitzt seit ihrer Gründung im Jahr 1867 in Essen-Altenessen. Umzüge kategorisch ausgeschlossen, das Familienunternehmen fühlt sich im Norden der Ruhrgebietsmetropole denkbar wohl. Trotzdem legen die Brauereichefs Axel und Thomas Stauder größten Wert darauf, nicht nur als „Bier für Essen“ wahrgenommen zu werden. „Wir sind tief in der Region verwurzelt“, so Dr. Thomas Stauder. „Und dazu gehören natürlich auch die Nachbarstädte. Gelsenkirchen spielt da eine ganz zentrale Rolle.“

Die Nähe zu Gelsenkirchen liegt auf der Hand. Der Revierpark Nienhausen ist nur wenige Minuten von der Brauerei entfernt, auch Rotthausen gehört seit je her zum direkten Einzugsgebiet von Stauder. „Viele Mitarbeiter von uns leben in Gelsenkirchen“, berichtet Axel Stauder, der mit seinem Vetter Thomas die Brauerei in sechster Generation führt. „Dazu bringen wir uns im lokalen Leben ein, unterstützen auch in Gelsenkirchen zahlreiche Sportvereine.“
Natürlich. Aus den Zapfhähnen in der großen Arena auf Schalke fließt das Bier der Konkurrenz aus dem Sauerland. Für die Privatbrauerei Jacob Stauder kein Drama. „Uns freut es umso mehr, wenn bei Schalke-Fanclubs trotzdem Stauder getrunken wird“, berichtet Thomas Stauder. Die Marktposition der Essener Brauerei ist denkbar gut, der Bekanntheitsgrad steigt stetig an und auch in den Gelsenkirchener Getränkemärkten gehört Stauder zu den bevorzugten Biersorten.

Dass es so ist, hängt auch mit dem hohen persönlichen Engagement der Familie Stauder zusammen. So übernahmen Axel und Thomas Stauder im Rahmen der „Stauder am Zapfhahn“-Tour schon mehrfach den Job an Gelsenkirchener (Stauder-)Theken. Und auch mit der Premierentour der „1. Stauder-Schockmeisterschaft“ war die Privatbrauerei natürlich zu Gast in der Nachbarstadt.

„Uns ist der direkte Kontakt zu unseren Kunden sehr wichtig. Daher setzen wir auf persönliche Begegnungen und Gespräche“, erklärt Axel Stauder. Ganz bewusst verzichtete Stauder in 2017 zu seinem 150. Geburtstag auf eine große Werbekampagne, sondern setzte auf zahlreiche kleine und auch große Events: von der Präsentation des Jubiläumsbieres „Jacob“ über exklusive Brauereiführungen mit den Brauereichefs bis hin zu „Stauder erzählt Stauder“ – einer Zeitreise durch die Familiengeschichte der Stauders mit vielen privaten Einblicken.

Eine Brauerei zum Anfassen. Das ist im Fall Stauder keine hohle Werbefloskel, sondern gelebtes Tagesgeschäft. Genau damit setzt sich Stauder offensiv von den großen Konzernbieren mit ihren millionenschweren TV-Kampagnen ab. „Es gibt fast jede Woche die Möglichkeit, mit uns direkt ins Gespräch zu kommen“, so Dr. Thomas Stauder. „Und da freuen wir uns nicht nur über Lob. Sondern auch über klare Kante.“ Passend zusammengefasst im offiziellen Slogan der Brauerei: Ehrlich wie das Ruhrgebiet. Und ein Ruhrgebiet ohne Gelsenkirchen? „Auch für uns unvorstellbar“, so die Stauders.

Mehr Informationen:
www.stauder.de