SpVg. Schonnebeck hinkt hinterher

Auf die Essener Oberliga-Fußballer warten schwierige Aufgaben zum Rückrundenstart

(JP) Kurz vor der Winterpause startet bereits die Rückrunde in der Oberliga Niederrhein. Nach der 1:2-Niederlage beim 1. FC Kleve steckt die SpVg. Schonnebeck im oberen Tabellenmittelfeld fest. Der Rückstand des Siebtplatzierten auf den Spitzenreiter VfB Homberg ist immens.

Von den letzten fünf Partien gewannen die Schonnebecker Schwalben nur zwei. Vor der Winterpause müssen die Essener punkten, um den Anschluss an die Spitzengruppe nicht komplett zu verlieren. Mit der SSVg Velbert und dem TSV Meerbusch warten jedoch schwierige Gegner auf die Mannschaft von Trainer Dirk Tönnies. Beide Vereine liegen mit 29 Zählern punktgleich auf den Rängen vier und fünf – und damit vor den Schonnebeckern.

An die SSVg Velbert haben die Schwalben in dieser Saison keine guten Erinnerungen. Am ersten Spieltag der Hinrunde verlor das Team um Kapitän Marc Enger bei den Velbertern mit 1:3 – und sollte damit vor der Mannschaft von Ex-Profi Alexander Voigt gewarnt sein. Voigt trug beispielsweise das Trikot des 1. FC Köln, Greuther Fürth und Borussia Mönchengladbach.
In den letzten Wochen zwangen viele Verletzungen Trainer Dirk Tönnies immer wieder dazu, den Kader umzubauen – auch das ein Grund dafür, dass die Schonnebecker nicht mehr an die Leistung der Vorsaison anknüpfen konnten.
Von der Verletzungsmisere waren ebenfalls viele Leistungsträger betroffen. Das führte dazu, dass einige Juniorenspieler ihr Debüt in der Oberliga gaben. Darunter auch der 19-jährige Nils da Costa Pereira.

Das Talent, das bei Rot-Weiss Essen ausgebildet wurde, war nach seinem Startelfdebüt gegen den SC Düsseldorf-West zufrieden: „Ich bin super froh, mein erstes Spiel von Begann an gemacht zu haben.“ Tönnies lobte hingegen die gesamte Jugendarbeit. „Das zeigt, dass wir mit unseren bescheidenen Mitteln auf dem richtigen Weg sind und dass wir zurecht in die Oberliga gehören.“