Neue Kinderstube soll Einstieg ins Bildungssystem erleichtern

Holle Weiß (l.), Betriebsleiterin von GeKita, eröffnete die Kinderstube an der Schonnebecker Straße 23, die in Zukunft Kinder mit Flucht- und Migrationshintergrund fördern soll.

Kinder mit Flucht- und Migrationshintergrund werden gefördert

(GI) Nach Schalke und Bulmke eröffnete jetzt in Rotthausen an der Schonnebecker Straße 23 die dritte „Kinderstube“ in Gelsenkirchen.

Am Freitag, 30. November, weihten die Gelsenkirchener Kindertagesbetreuung (GeKiTa) und die Bildungsinitiative Ruhrfutur gemeinsam mit der ersten Bürgermeisterin Martina Rudowitz sowie mehreren Stadt- und Bezirksverordneten und vielen Gästen die Stube ein.  In direkter Nachbarschaft zu der Kita Schonnebecker Straße kümmern sich in den Räumen der ehemaligen evangelischen  Gemeindebücherei und dem Gemeindebüro drei ausgebildete Tagesmütter um neun ein- bis dreijährige Kinder mit Flucht- oder Zuwanderungshintergrund. Kinder und Eltern werden so auf das deutsche Bildungssystem vorbereitet, denn nach einem Jahr kommen die Kinder in die Kita und haben es somit schon mal leichter, sich einzugewöhnen. Die Räume sind so familiär wie möglich gestaltet: Räume zum Spielen, Essen und Schlafen und ein Badezimmer. GEKITA sucht noch weitere Tagesmütter.