Netzwerk Setzt 2019 Fokus auf Buslinie 388 und Stadtteilerneuerungsprogramm

Blickten auf ein erfolgreiches Netzwerkjahr zurück (v.l.): Felix Scholten, stellvetretender Vorsitzender, Kassierer Johannes Mertmann, Schriftführer Hans-Günter Iwannek, die Gelsenkirchener Polizeipräsidentin Anne Heselhaus-Schröer und Netzwerk-Vorstand Klaus Koschei

Verein zählt jetzt 100 Mitglieder – Kommende Highlights: Rosenmontagszug, Boule-Turnier und Winterdorf

(JP) Ein erfolgreiches Jahr für das Rotthauser Netzwerk: Neben der Eröffnung des QuartiersBüro realisierte der gemeinnützige Verein viele weitere Projekte im Stadtteil. Zusammen mit Gelsenkirchens Polizeipräsidentin Anne Heselhaus-Schröer schauten die Mitglieder beim traditionellen Grünkohlessen in der Bergbausammlung im Dezember auf die zurückliegenden Monate und richteten den Blick auf das kommende Jahr.

„Mit dem, was wir als Verein erreicht haben, sind wir hochzufrieden“, lautete das Jahresfazit des Vorsitzenden Klaus Koschei. Mit dem QuartiersBüro, das in Kooperation mit dem Integrationscenter für Arbeit Gelsenkirchen, der Stadt Gelsenkirchen und der Rotthauser Post im März entstand, wurde eine gänzlich neue Stadtteilinstitution geschaffen, die sich direkt im ersten halben Jahr etablieren konnte.

Viel Lob und volle Agenda

Der Verein arbeitete zudem daran, Missstände im Quartier zu bekämpfen. Dazu gehörte auch, dass zusammen mit der Polizei und dem Präventionsrat der Vandalismus auf der Bezirkssportanlage Auf der Reihe eingedämmt werden konnte. Polizeipräsidentin Anne Heselhaus-Schröer lobte deshalb nicht nur das ehrenamtliche Engagement des Netzwerks: „Rotthausen ist ein Stadtteil, der sehr lebendig und gemeinschaftlich engagiert ist. Das macht sich bezahlt.  Mit dem Netzwerk und dem Präventionsrat ist viel in die richtige Richtung gegangen.“ Im Rahmen der „Agenda 2019“ hat sich das Rotthauser Netzwerk auch für das kommende Jahr ehrgeizige Ziele gesetzt. So werden das Stadtteilerneuerungsprogramm und die Entwicklung der neuen Buslinie 388 zwischen Rotthausen und der Feldmark weiter intensiv begleitet. „Dazu finden das Boule-Turnier, das Weihnachtliche Winterdorf und viele weitere Veranstaltungen auch 2019 statt. Die Planungen für das Winterdorf beginnen beispielsweise schon im März“, verriet Koschei. Am Rosenmontag, 4. März plant der Verein zudem einen gemeinsamen Karnevalsumzug mit der Demenz-WG „Leben in Rotthausen“ der APD Ambulante Pflegedienste Gelsenkirchen.

100. Mitglied aufgenommen

Insgesamt unterstützen nun 100 Mitglieder das Rotthauser Netzwerk. Während Wolfgang Groth sich als 99. dem Verein anschloss, reichte Renate Stickel den 100. Aufnahmeantrag ein. „Eine Freundin hat mich auf das Netzwerk aufmerksam gemacht und die vergangenen Monate haben gezeigt, dass wir als eine tolle Gemeinschaft viel reichen können. Ich komme zwar aus Bulmke, da mein Sohn aber in Rotthausen lebt, habe ich trotzdem einen engen Bezug zum Stadtteil“, erklärte Stickel nach ihrem Beitritt. Der gesamte Vorstand des Rotthauser Netzwerks freute darüber, dass die Grenze von 100 Mitgliedern überschritten wurde. „Das ist eine gute Zahl, doch bei etwa 13.000 Einwohnern könnten wir mit 5.000 Unterstützern noch mehr bewegen“, schmunzelte Klaus Koschei.