Netzwerk: Gemeinsam ist besser als alleine

Konzertiert handeln zum Wohle des Stadtteils: Rotthauser Netzwerk wirbt für Zusammenarbeit aller Quartiersakteure

Ehrenamtliches Engagement – das bedeutet in der Regel sehr viel mehr Arbeit als Ehre. Muss das auf ewig so bleiben?

Nein, sagt das Rotthauser Netzwerk. Dort ist man überzeugt, dass eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit über Vereins-, Gemeinde- und Parteigrenzen hinweg dabei helfen könnte, bürgerschaftliches Engagement effektiver und leichter zu machen, damit der Spaß am Tun erhalten bleibt. Zur Aufstellung einer gemeinsamen Agenda 2019 für den Stadtteil hat der Verein erstmals Parteien, Kirchen und den Bürgerverein zum Gespräch eingeladen. Was sich das Netzwerk davon verspricht, erläutert der Vorsitzende Klaus Koschei.

QuartiersBüro zieht nach sechs Monaten Bilanz

Im Rahmen der Oktober-Sitzung des Rotthauser Netzwerks blicken die Verantwortlichen des QuartiersBüro am 18. Oktober um 18.45 Uhr, im Gemeinschaftsraum der APD-Demenz-WG „Leben in Rotthausen“ an der Schemannstr. 47, auf die vergangenen Monate zurück. Während der Sitzung werden Dirk Sussmann (IAG-Geschäftsführer), Klaus Koschei (Vorsitzender Rotthauser Netzwerk), Susanne Schübel (Chefredakteurin Rotthauser Post) und ein Vertreter der Stadt Gelsenkirchen zu Gast sein und die Eindrücke aus den ersten sechs Monaten zusammenfassen.  Seit dem 8. März befindet sich das Büro auf der Karl-Meyer-Straße. Das Projekt QuartiersBüro ist zunächst mit einer Laufzeit von zwei Jahren angelegt. Ziel ist es, durch die Stadtteilinstitutionen Nähe zu den Bürgern im Quartier zu schaffen, Wege zu verkürzen und eine gemeinsame Anlaufstelle mit „Lotsenfunktion“ zu etablieren.