Mit Synergien gegen Rechtsverstöße

Das neue Referat 32 für Öffentliche Sicherheit und Ordnung macht ein schnelleres Handeln in den Stadtteilen möglich

(JP) Schneller auf Anliegen reagieren und präventiv handeln: Hans-Joachim Olbering (56) stellte den Mitgliedern während der 53. Sitzung des Rotthauser Netzwerks das Konzept des im März neu gegründeten Referats 32 für Öffentliche Sicherheit und Ordnung vor.

„Das Referat wurde gegründet, um ressortübergreifend arbeiten zu können“, begann Olbering. In dem Referat 32 werden mehrere Abteilungen zusammengefasst, die vorher voneinander getrennt waren. So umfasst das Referat für Öffentliche Sicherheit und Ordnung fünf verschiedene Bereiche. Es laufen die Abteilungen für Strategie und Ordnung (32/1), Ausländerangelegenheiten (32/2), Sicherheit und Ordnung (32/3), Verkehrsordnung (32/4) und Gewerbe (32/5) zusammen, wie Olbering aufzählte.
Ambitionierte Ziele

Der 56-Jährige nannte mehrere Aspekte, die sich das Referat als Ziel gesetzt hat. So sollen vor allem Schnittstellen zwischen verschiedenen Referaten und Vorstandsbereichen abgebaut werden. „Das hat effektivere Prozessabläufe zur Folge“, so Olbering. Des Weiteren sollen die Kräfte der Außendienst-Mitarbeiter auf den Straßen gebündelt werden. Dazu gehört auch der Kommunale Ordnungsdienst.

Die Weiterleitung von Informationen stehe dabei im Vordergrund, sodass schneller auf Anliegen reagiert werden kann. Das Referat sei dabei auf die Hilfe der Bürger angewiesen. Seinen Mitarbeitern spricht Olbering eine „Lotsenfunktion“ zu. „Sprechen Sie uns an. Selbst wenn wir nicht sofort weiterhelfen können, werden wir das Anliegen an die zuständigen Kollegen weiterleiten“, so der Appell des Referatsleiters.

Rotthauser Institutionen werden mit eingebunden

Als ein weiteres Ziel beschrieb er „Vor die Lage kommen“. Olbering meinte damit vor allem präventives, also vorbeugendes Handeln. Hierbei sprach er ausdrücklich die Kooperation mit dem Präventionsrat an, der in Rotthausen von Andreas Lange und Peter Müller geleitet wird.

Weiterhin werde die Verkehrsüberwachung intensiviert, da es massive Verstöße im ruhenden und fließenden Straßenverkehr, in Form von Tempoüberschreitungen gebe. Daraus geht letztlich auch eine Stärkung der Zusammenarbeit mit der Polizei hervor, wie Olbering sagte und ergänzte: „Wir sind erst erfolgreich, wenn es keine Verstöße mehr gibt.“