MARKT MUSS ATTRAKTIVER WERDEN

Boule, Bänke, Blumenkübel: Rotthauser Netzwerk zieht Bilanz der Aktivitäten 2016 - Engagierte Bürger freuen sich auf aktive Begleitung des Stadterneuerungsprogramms und monatliche Treffen mit spannenden Referenten

Ein Stadtteil - eine Gemeinschaft: So lautet das Motto des Rotthauser Netzwerkes. Beim traditionellen Grünkohlessen in der Bergbausammlung Rotthausen zog Klaus Koschei, der erste Vorsitzender des Vereins, eine Bilanz der Aktivitäten 2016 und gab einen ersten Ausblick auf die Schwerpunkte des Jahres 2017.

Boulebahn, Bänke, Blumenkübel, Bäume und Stadtteilbudget - diese fünf Stichworte bezeichnen nur einen Teil der Projekte, denen das Netzwerk 2016 zum Erfolg verhalf. Zu einer festen Institution im Terminkalender von Rotthausen haben sich die monatlichen Netzwerk-Treffen entwickelt, an denen regelmäßig mehr als 50 Gäste teilnehmen. Bei „Onkel Hans“, im „Haus Dahlbusch“, im „Café Classico“ oder der Demenz-WG „Leben in Rotthausen“ greift das Netzwerk aktuelle Themen auf.

APD-Chef Hasenau spricht  über Pflegestärkungsgesetz
So soll es auch 2017 weitergehen. Am Donnerstag, 19. Januar, begrüßen die Netzwerker um 18.45 Uhr  den APD-Geschäftsführer Claudius Hasenau. Bei „Onkel Hans“ spricht er über das neue Pflegestärkungsgesetz und die Einführung von Pflegegraden. Im kommenden Jahr will sich das Netzwerk noch stärker um die Situation auf dem Ernst-Käsemann-Platz kümmern. Gleichzeitig soll der Rotthauser Wochenmarkt attraktiver werden, zum Beispiel durch das Angebot von Speisen und Musik während der Marktstunden am Samstag.

Stadtteilerneuerung aktiv begleiten
Großes Interesse bekunden die Mitglieder schon jetzt an einer aktiven Begleitung des Stadtteilerneuerungsprogramms, das der Stadtplaner Andreas Beilein auf einem der letzten Treffen 2016 vorstellte. Weiter verfolgt wird auch die Vernetzung des öffentlichen Verkehrs mit Feldmark und Ückendorf.

Neues Stadtteilbudget gemeinsam gut verwalten
Im Rahmen der Initiative „Rotthausen verbindet“, in der sich das Rotthauser Netzwerk, der Bürgerverein Rotthausen und das Stadtteilarchiv Rotthausen zusammengefunden haben, wird die Aufstellung und Verwendung eines Stadtteilbudgets für lokale Projekte fortgeschrieben. Gleichzeitig wirken die Netzwerker engagiert in verschiedenen bürgerschaftlichen Gremien mit, zum Beispiel im Präventionsrat Rotthausen und in der Bezirksvertretung Gelsenkirchen-Süd.
Auch die Geselligkeit soll nicht zu kurz kommen: 2017 ist wieder ein Mitgliederausflug geplant. Die neue Boulebahn soll erstmals Schauplatz eines Turniers werden. Und die Teilnahme an der Aktion GE-putzt ist natürlich Ehrensache.