„Malerei und Tiere sind meine Leidenschaft“

Die Rotthauser Künstlerin Clarissa Nowak porträtiert auch Haustiere

(JP) Über den väterlichen Handwerks-Betrieb hinein in die  bunte Kunstwelt: Mit Tierporträts und einem eigenen Kunststil will sich die Rotthauserin Clarissa Nowak in der regionalen Kunstszene etablieren. Unter anderem fertigt sie nach Fotovorlagen Porträts von Haustieren an.

Kreativität im Blut: Die Leidenschaft für Kunst und Malerei packte die Nachwuchs-Malerin Clarissa Nowak schon in jungen Jahren. „Das hat nicht erst in der Schule angefangen. Ich habe schon im Kindergarten sehr gerne gemalt“, so die Künstlerin.

Diese Passion hat sie bis heute beibehalten und ein Studium beim Institut bildender Kunst und Kunsttherapie (IbKK) zur Illustratorin abgeschlossen. Die Kunstschule entdeckte sie durch Zufall. Die eigentliche Berufsausbildung absolvierte sie in der Firma ihres Vaters, Bauelemente Nowak, bis sie ihrer eigentlichen Leidenschaft folgen wollte. „Natürlich war mein Vater zunächst skeptisch, als ich Künstlerin werden wollte, aber meine Arbeiten haben ihn schließlich überzeugt“, plaudert die Künstlerin. Sie verrät: „Ich durfte sogar mein Atelier im alten Hobbyraum meines Vaters einrichten.“
Durch das Studium fand sie zu den Tieren als Gegenstand ihrer Kunst. „Ich male lieber Tiere als Menschen. Sie stellen keine Fragen“, sagt die 36-Jährige. Ein Lieblingstier habe sie zwar nicht, allerdings möchte die Rotthauserin unbedingt mal ein Pferd malen. „Bisher habe ich überwiegend Hunde gemalt. Ein Vogel war zwar auch schon dabei. Aber die Leute denken bestimmt, ich kann nur Hunde malen. Das stimmt aber nicht“, lacht Nowak.

Malen ist nichts von kurzer Dauer

Mit Acryl- und Ölfarben bringt Clarissa Nowak für ihre Auftraggeber das gewünschte Tier auf die Leinwand oder Holz. „Manchmal ist das ein echt langwieriger Prozess“, erklärt die Künstlerin. Zwischen sieben und zehn Tagen arbeite sie an einem kleinen Bild. Größere Projekte können allerdings auch mal einige Monate in Anspruch nehmen. Grundsätzlich arbeite sie aber so, wie man es aus dem Kunstunterricht in der Schule kennt. „Ich nutze oft ein Foto des Tieres als Vorlage. Anhand des Fotos fertige ich eine Skizze an, die auf den Untergrund übertragen wird. Die erste Farbschicht erinnert dann etwas an „Malen nach Zahlen“. Da werden die Konturen ausgemalt. Mit den nächsten Schichten werden dann die Feinheiten bis zum letzten Schliff eingearbeitet. Natürlich muss das fertige Werk noch versiegelt werden, damit es nicht kaputt geht.“

Ihre Werke möchte Clarissa Nowak am liebsten in einer Ausstellung präsentieren. Dabei setzt sie sich aber nicht unter Zeitdruck: „Das wird bestenfalls erst in zwei Jahren geschehen. Bis dahin habe ich dann genügend Bilder, die ich präsentieren kann.“

Kontakt:
Clarissa Nowak
claremoo-tierportraets.de
mobil 0151-2231 6926