Kurzmeldungen

Weltmusik zu Gast in Rotthausen

Mit einem spannenden Dialogprojekt startet die Evangelische Emmaus-Kirchengemeinde in das neue Jahr.
Im Rahmen der Reihe „Rott-hausen meets the world“ trifft die Potsdamer Sängerin mit irisch, schottisch und amerikanisch inspirierten Folksongs auf die Band „Sons of Settlers“, vier weiße Folk-Musiker aus Kapstadt/Südafrika. Ihr erstes Album kombiniert afrikanische Rhythmen und westliche Harmonien mit einer stark vom Rock geprägten Dynamik. Die einzigartige musikalische Begegnung beginnt am Samstag, 24. Februar, um 19 Uhr im Evangelischen Gemeindezentrum, Schonnebecker Straße 25.
Eintritt: 5 Euro VVK, 6 Euro.

Stammtisch bringt Menschen zusammen

Neues Jahr, neue Pläne: Der interkulturelle Stammtisch Rotthausen lädt am Mittwoch, 11. Januar 2017, um 18.00 Uhr, im Familienzentrum Rotthauser Markt zur ersten Sitzung ein. Sie dient dem Rückblick auf das Begegnungsfest unter dem Motto „Wir bringen Menschen zusammen“ im September 2016 sowie der Aufstellung der Themen für 2017. Erste Vorbereitungen für das Fest 2017 sollen ebenfalls besprochen werden. Die Organisatorinnen Martina Rudowitz und Kirsten sowa bitten alle Mitglieder, die wichtigen Termine ihrer Einrichtung aufzulisten und zur Sitzung mitzubringen.

30 Jahre fit, frech und fröhlich

„Donnerstagsgruppe“ des TV Rotthausen feiert Jubiläum:
Auch in den besten Jahren immer schön am Ball bleiben
Vor 30 Jahren stand eine Kurzmitteilung in der damaligen Rotthauser Post, dass der Turnverein Rotthausen von 1880 eine Damengymnastik-Gruppe ab Alter 40 einrichten wollte. Am 1. Februar 1987 trafen sich die ersten Interessentinnen zu jeweils 90 Minuten Bewegung - und dem ersten Muskelkater. Heute zählt die „Donnerstags-Gruppe“ des TV Rotthausen 33 Mitglieder und trainiert in der Sporthalle der Turmschule an der Schonnebecker Straße jeweils donnerstags von 19.30 Uhr bis 21.00 Uhr. Neue Gesichter sind immer herzlich willkommen - nicht nur zum Turnen, auch zum Feiern wie zum Beispiel auf unserem bei „Onkel Hans“ zu Weihnachten.
Foto: Anja Schäfer

Bürgerversammlung

Zu einer Bürgerversammlung zum Thema Volkshaus lädt Dr. Willi Mast, Ratsvertreter der Wählergruppe AUF Gelsenkirchen, am Freitag, 13. Januar, um 18 Uhr in die Gaststätte „Bei Onkel Hans“, Karl-Meyer-Straße 53, ein. Dabei geht es um das Konzept für die Erneuerung und zukünftige Nutzung des Volkshauses. Dr. Willi Mast: „Aktueller Anlass ist, dass die Verwaltungspitze der Stadt seit fünf Monaten das Gutachten von Professor Swen Geiss unter Verschluss hält.“ Eine Veröffentlichung des Gutachtens sei dringend geboten, weil die Stadt derzeit bereits an einem Konzept für die Stadtteilerneuerung Rotthausens arbeite.

9,7 Mio. Euro für Kirchenumbau in Ückendorf

Die entwidmete Heilig-Kreuz-Kirche in Ückendorf wird Kulturzentrum:. Die Landesregierung fördert den Umbau mit 9,7 Millionen Euro aus dem Programm „Starke Quartiere - starke Menschen“.
Auf diese Weise soll das denkmalgeschützte Gotteshaus in den kommenden Jahren Impulse für den Wandel im Nachbarstadtteil Ückendorf setzen. Geplant sind dort unter anderem ein Multifunktionssaal für bis zu 700 Personen sowie Seminar- und Ausstellungsräume.
Die Heilig-Kreuz-Kirche gilt als einzigartiges Denkmal der expressionistischen Backsteinarchitektur im Ruhrgebiet.

Finanzspritze für Ehrenamt im Quartier

Insgesamt 14 Initiativen und Runde Tische konnten im Jahr 2016 von Geldmitteln profitieren, welche die Stadt für Stadtquartiere zur Verfügung gestellt hat. So wurden hauptsächlich Sommer- und Martinsfeste veranstaltet und die Quartiere weihnachtlich gestaltet. Aber auch Projekte zur Imageverbesserung einzelner Stadtteile konnten so finanziert werden.
In zwei Informationsveranstaltungen Ende Mai und Anfang Juni 2016 und weiteren Einzelgesprächen wurden die Quartiersvertreterinnen und –vertreter durch die Ehrenamtsagentur über das Procedere der Mittelvergabe informiert. In den Informationsgesprächen wurde auch der Schulungsbedarf der Runden Tische erfragt und bei den Planungen des Fortbildungsprogramms der Ehrenamtsagentur berücksichtigt. So wurde zum Beispiel eine Veranstaltung zum Vereinsrecht angeboten. Ein Austauschgespräch zum Thema „Wie finde ich neue Mitstreiter“ soll im Frühjahr stattfinden.
Für das Jahr 2017 stehen den Initiativen und Runden Tischen 100.000 Euro zur Verfügung.

Rekord für die Ewigkeit

Gelsenkirchener „Turnmutter“ Ursula Westphal feierte ihren 77. Geburtstag:
Fachschaftsleiterin Turnen bei Gelsensport ist seit 40 Jahren ehrenamtlich aktiv    
Wenn in den letzten Jahrzehnten in Gelsenkirchen über die Sportart Turnen berichtet worden ist, fehlte ein Name nie, der der heutigen Fachschaftsleiterin Turnen bei Gelsensport, Ursula Westphal aus Rotthausen, die am 3. Januar diesen Jahres 77 Jahre alt wurde.
1940 in Gelsenkirchen als Ursula Büttner geboren, widmete sie sich schon als Kind dem Turnen. Sie schaffte schließlich den Sprung zum Leistungsturnen, bevor die im TV Rotthausen aktive Sportlerin nach einem schweren Unfall ihre Karriere aufgeben musste. Turnerin durch und durch blieb sie trotz ihres Handicaps ihrem Sport treu, wenn auch in anderen Aufgaben. Betreuerin im Behindertensport war ihre erste Berufung. Unter dem damaligen Fachschaftsleiter Paul Degener übernahm sie 1963 erstmals in der Fachschaft Turnen die Verantwortung für die Organisation des Turngeschehens in Gelsenkirchen. 1976 kam der Durchbruch, der ihren einmaligen Rekord begründen sollte. Als erste Frau übernahm Ursula Westphal als Leiterin die Verantwortung für die Fachschaft. Seit 40 Jahren wirkt sie nun als uneingeschränkte ehrenamtliche Gelsenkirchener „Turnmutter“ als Fachschaftsleiterin Turnen bei Gelsensport. Als die ehemalige städtische Angestellte 1992 nach 30 Dienstjahren us gesundheitlichen Gründen ausschied, widmete sie sich ausschließlich ihrem Ehrenamt als Fachschaftsleiterin für eine Turnfamilie in dieser Stadt, die zeitweise weit über 10.000 Mitglieder zählte.Große Turnveranstaltungen trugen ihre organisatorische Handschrift, zum Beispiel die Deutschen Mannschaftsmeisterschaften der Turnerinnen 1972 und der Turner 1974, natürlich all die zahllosen Gau-, Kinder- und Bezirksturnfeste und vieles mehr. Ursula Westphal hat unendlich viel für das Turnen in Gelsenkirchen getan, Klinken geputzt und Türen geöffnet,  Arbeitskreise und Leistungszentren ins Leben gerufen.  Die Zahl der organisierten Stadtmeisterschaften lässt sich kaum ermessen. Zu Recht trägt sie die Ehrennadel des Deutschen Turnerbundes in Gold 1994 und das Bundesverdienstkreuz am Bande zum Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland 1995.

Ein Licht für den Frieden

Evangelische Kirche an der Steeler Straße lud Gemeindemitglieder zum Verteilen ein    
GI) Das sogenannte „Friedenslicht“, das jedes Jahr in der Adventszeit in der Geburtsgrotte Jesu in Bethlehem entzündet und mit Unterstützung des Österreichischen Fernsehens ORF nach Europa gebracht wird, ist in der zweiten Dezember-Hälfte auch in Gelsenkirchen-Rotthausen angekommen. Dort wurde es traditionell von Mitgliedern der Altpfadfinder-Gilde „St. Georg“ an Institutionen und Organisationen verteilt.
In die evangelische Kirche an der Steeler Straße brachten die Altpfadfinder Hermann Möller und Bernd
Gruttmann das Friedenslicht. Dort konnten sich die Gemeindemitglieder das Licht „abzweigen“ und mit nach Hause nehmen.

 

Halleluja, sing‘ ein Lied

GI) Zum stimmungsvollen Mitsing-Adventskonzert lud der Männergesangverein  MGV Sängerbund Rotthausen unter Leitung von Chordirektor Wilfried Pentek in die voll besetzte evangelischen Kirche an der Steeler Straße ein. Als Solisten waren der Tenor Alexander Wittkop und die Sopranistin Stefanie Koch zu hören. Der Chor freut sich jederzeit über Verstärkung. Interessenten können über Werner Preceius unter Tel. 0209-13 41 04 Kontakt aufnehmen.

 

Stadt geht gezielt gegen schrottreife Immobilien Und Missbrauch von Kindergeld vor

Die Städte Gelsenkirchen, Duisburg und Dortmund haben sich mit der NRW-Ministerpräsidentin, sowie den zuständigen Ministerien getroffen, um mögliche Maßnahmen gegen organisierten Sozialbetrug zu beraten. Ein erstes Ergebnis war u.a. eine städte- und behördenübergreifende Kontrolle in den drei Kommunen Mitte Dezember.
Gerade in Kommunen wie Duisburg, Dortmund und Gelsenkirchen könne man erkennen, wie Spekulanten gezielt Schrottimmobilien aufkaufen, um sie an Bürger aus Rumänien und Bulgarien zu vermieten. Gelsenkirchen plant, mit Hilfe des Städtebauförderungsprogramms bis zu 100 Immobilien in den kommenden fünf Jahren anzukaufen. Die entsprechenden Förderanträge werden derzeit vorbereitet.

Kinder mit gefälschten Papieren angemeldet
Auch dem missbräuchlichen Bezug von Kindergeld soll konsequent ein Riegel vorgeschoben werden. Bei systematischen Überprüfungen von maroden Wohngebäuden, die in Gelsenkirchen an EU-Zuwanderer vermietet worden sind, begegneten den Prüfern Fälle, die auf Unregelmäßigkeiten bei der Anmeldung von Kindern hinweisen. Auch die Meldebehörde hat es immer wieder mit Versuchen zu tun, Kinder mehrfach oder mit gefälschten Papieren anzumelden. Inzwischen gleicht die Familienkasse die Meldedaten der Kommunen mit den eigenen Daten abgleicht, damit sichergestellt wird, dass für Familien kein Kindergeld bezahlt wird, die sich längst nicht mehr in Deutschland aufhalten.

Streusalz ist Tabu

Gegen glatte Straßen bei Schnee und Eis bieten Bau- und Supermärkte oftmals Streusalz an. Dabei ist die Verwendung in vielen Kommunen verboten. Auch in Gelsenkirchen ist Streusalz zum Schutz der Umwelt und der Bewohner auf Bürgersteigen tabu, warnt Georg Gerecht, Vorsitzender des Bürgervereins Rotthausen.
Der Winter hat seine schönen, aber auch seine beschwerlichen Seiten. Was Kindern an Schneehängen Freude macht, sorgt bei Hauseigentümern und Mietern für Pflichten, die es einzuhalten gilt. Die Reinigungspflichten, insbesondere die Räumpflichten im Winter, sind geregelt durch die „Satzung über die Reinigung öffentlicher Straßen im Stadtgebiet Gelsenkirchen“.

Zwischen 8 und 22 Uhr muss Gehweg geräumt sein
Jeder Grundstückseigentümer hat die Pflicht, auf dem öffentlichen Gehweg entlang seines Grundstückes die Winterglätte zu beseitigen. Auch Mieter sind in dieser Pflicht, wenn es im Mietvertrag so vorgesehen ist. Eigentümern und Mietern drohen bei Untätigkeit nicht nur Bußgelder, sondern auch Schadenersatzklagen bei Glätteunfällen. Zunächst ist die Fläche von Schnee zu räumen. Anschließend werden abstumpfende Mittel wie Sand oder Granulat aufgebracht. Der Einsatz von Salz oder anderen auftauenden Mitteln ist nicht gestattet. In der Zeit von 8 bis 22 Uhr muss der Gehweg mindestens 1,2 Meter breit von Glätte befreit werden, allerdings erst nach Beendigung des Schneefalls.
Die Satzung ist unter www. gelsendienste.de nachzulesen. Der Bürgerverein hält Ausdrucke bereit.