Kinderschutzbund spricht über Armut

Bekämpfen von Schicksalsschlägen in jungen Jahren und das Ermöglichen einer unbeschwerten Kindheit: Beim kommenden Treffen des Rotthauser Netzwerks werden Silke Kozicki und Susanne Schwittay vom Kinderschutzbund Gelsenkirchen zu Gast sein. Sie berichten über die Kinderarmut im Quartier.
Die Sitzung findet am Donnerstag, 24. Mai, um 18.45 Uhr in der Gaststätte „Bei Onkel Hans“, Karl-Meyer-Straße 53, statt.

Verein schützt Rechte von Kindern

Kinderschutzbund: Silke Kozicki und Susanne Schwittay besuchen Netzwerk-Sitzung im Mai

(JP) Der Deutsche Kinderschutzbund e.V setzt sich für die in den UN-Konventionen manifestierten Kinderrechten ein. Silke Kozicki, Geschäftsführerin des Ortsverbandes Gelsenkirchen und Vorstandsmitglied Susanne Schwittay berichten beim Rotthauser Netzwerk über Kinderarmut im Stadtteil.

Der Ortverband Gelsenkirchen besteht seit 1983 und ist dem Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband untergeordnet. Der Kinderschutzbund tritt für die Verwirklichung der im Grundgesetz verankerten Rechte für Kinder und Jugendliche ein, wie es vom Verein heißt. Er stellt sich zudem Gefahren entgegen, denen Kinder und Jugendliche in ihrer Entwicklung ausgesetzt sind. Vernachlässigung und Missbrauch des Sorgerechts sollen verhindert werden. Der Anspruch der Heranwachsenden „auf Förderung und Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit“ wird dabei geltend gemacht.Der Kinderschutzbund  bietet darum viele sozialpädagogische Hilfsmaßnahmen an. Trennungsberatung, Erziehungsbeistandschaften, Familienhilfe sowie intensive Einzelbetreuung stehen Hilfesuchenden zur Verfügung. Außerdem gibt es seit 1996 einen Familiendienst in Gelsenkirchen. Leihomas und Leihopas entlasten so in benachteiligen Familien die Eltern mit Beaufsichtigung und Betreuung der Kinder.