Jung und Alt stehen gemeinsam am Herd

Interkulturelles Mehrgenerationskochen führt die Bürger des Stadtteils im Quartierzentrum der AWO zusammen

(GI) Die AWO Gelsenkirchen/Bottrop möchte in Zusammenarbeit mit der Bonner Akademie für Forschung und Lehre Praktischer Politik und der Essener Brost-Stiftung für interkulturelles und intergenerationelles Zusammenleben werben. Zum Auftakt für ein langjähriges Tandemprogramm veranstalteten die Partner im Dezember im AWO-Quartierszentrum an der Karl-Meyer-Straße 6 in Rotthausen ein Mehrgenerationen-Kochen.

Tandemprogramm für Persönlichkeitsentwicklung

Der gemeinsame Tag diente nicht nur dem gegenseitigen Kennenlernen, sondern trug auch zur Persönlichkeitsentwicklung der Kinder bei. Sie kamen in einer großen Schar und hatten großen Spaß am Putzen und Zerkleinern des Gemüses, denn es gab eine internationale Gemüse-Suppe. Anschließend wurde gespielt und gesungen. Ein Klavierspieler und ein Sänger gaben spontan ein kleines Konzert. „Wenn Kinder und Senioren gemeinsam kochen, entsteht ein Austausch, von dem alle profitieren können. Man lernt sich kennen, es kommt zu Gesprächen, alte Rezepte werden wieder hervor geholt, man tauscht Erfahrungen aus. Und zum Schluss isst man gemeinsam an einem Tisch“, so Gudrun Wischnewski, Geschäftsführerin der AWO.Die Vertreter der Akademie waren begeistert von der Vielfalt und der guten Stimmung. Auch der Weihnachtmann kam kurz vorbei und verteilte kleine Geschenke.