Jubiläum für Karlheinz Rabas

Bürgerverein Rotthausen: Ehrenvorsitzender feiert 80. Geburtstag

Im Kreise von Familie, Freunden und Wegbegleitern bei seiner Arbeit um Stadtteilgeschichte und Bergbau feierte der Jubilar Karlheinz Rabas am 22. August seinen 80. Geburtstag. Mit der alten Lohnhalle der Zeche Holland in Wattenscheid hatte sich Karlheinz eine standesgemäße Lokalität ausgesucht.

Viele herzliche Glückwünsche, überraschende Geschenke, ein hervorragendes Buffet und zwischendurch natürlich alle Strophen des Steigerliedes (auch die mit dem Schnaps) waren Elemente eines gelungenen Geburtstages. Der gebürtige Rheinländer (Essen) entwickelte sich vom Berglehrling bis zum Diplom-Ingenieur und „emigrierte“ erst 1975 nach Westfalen (Gelsenkirchen). Dieser Umzug war für Rotthausen ein Segen, da sich Karlheinz fast vom ersten Tag an um die Stadtteilgeschichte kümmerte.

Engagement im Stadtteil

Mit unzähligen Fotos, Büchern, Akten etc. baute er das Stadtteilarchiv Rotthausen im Volkshaus auf. Öfter mussten die Räumlichkeiten erweitert werden, da die Sammlung schnell wuchs.
Ab 1978 arbeitete Karlheinz im Bürgerverein Rotthausen mit, dessen erster Geschäftsführer er dann 1980 wurde. Bis 2004 lenkte Karlheinz Rabas die Geschicke des Bürgervereins als Geschäftsführer, bzw. als erster Vorsitzender. Heute ist er Ehrenvorsitzender des Vereins.
Die Errichtung einer eigenen Geschäftsstelle mit regelmäßigen Bürgersprechstunden geht auf sein unermüdliches Engagement zurück. Und noch einen identitätsstiftenden Baustein für Rotthausen steuerte er bei. Der Aufbau der Bergbausammlung Rotthausen war zunächst die Folge der steigenden Zahl von Unterlagen im Stadtteilarchiv. Mittlerweile ist die Bergbausammlung ein eigenständiger Ort für Archiviertes und Versammlungen mit eigenem Bergbaustollen im Keller.
Zahlreiche Veröffentlichungen, darunter „Rotthausen in alten Ansichten“ steuerte er zum Stadtteil und zum Ruhrbergbau bei.