Job und Kind unter einem Hut

Esther Kober, Fallmanagerin im QuartiersBüro, konzentriert sich auf die Beratung von Alleinerziehenden

Fehlende Ausbildung, keine Kindesbetreuung oder wenig Selbstbewusstsein. Die Gründe für Erziehende, nicht in Arbeit zu kommen, sind vielfältig. Esther Kober (Bild), IAG-Mitarbeiterin im QuartiersBüro, konzentriert sich unter anderem auf die Beratung alleinerziehender Mütter: „Ich helfe den Frauen gerne, sich beruflich selbst zu verwirklichen.“

Seit 2012 arbeitet Kober in der Arbeitsvermittlung des Gelsenkirchener Jobcenters. In der Zeit ist die Unterstützung von alleinerziehenden Müttern zum Fachbereich der Fallmanagerin geworden. „Erziehende sind  nicht nur eine Gruppe mit viel Potential, sondern auch mit viel Motivation.  Die Arbeit mit ihnen bereitet mir Freude.“ Oft sei die fehlende Kindesbetreuung der Hauptgrund für die Erwerbslosigkeit der Mütter. „Dann helfe ich mit Irene Pawellek, der Unterstützung der Beauftragten für Chancengleichheit des IAG, einen Kitaplatz für die Kleinen zu finden. Ist das geschafft, überlegen wir, wo die berufliche Reise hingehen soll.“ Haben die Mütter einen Beruf gelernt, besteht die Möglichkeit, in die alte Arbeit wiederzufinden. „Dann helfe ich den Müttern beim Bewerbungsprozess.“ Sollte die Jobsuchende noch keine beruflichen Erfahrungen haben,  seien auch Teilzeitausbildungen und Qualifizierungsmaßnahmen möglich. „Im Rahmen des QuartiersBüros besuchen wir auch die Kindergärten im Stadtteil. Im Februar waren wir bereits bei der Kita Rotthauser Markt, und haben dort Eltern und Interessierte über unsere Arbeit informiert.“ Weitere Besuche sind im Sommer geplant – in der Zwischenzeit können Interessierte im QuartiersBüro an der Karl-Meyer-Straße 23 mit Esther Kober und ihren Kollegen über ihre berufliche Zukunft sprechen.