„Ich gebe gerne meine Erfahrungen weiter“

Andrea Dechant ist die neue Schulleitung für den Bereich Pflege bei Gelsenbildung

Ein Leben für die Pflege. Schon von der Jugend an arbeitet Andrea Dechant für das Wohl älterer Menschen:  zuerst als Zubrot in der sozialen Betreuung von Patienten, später als Altenpflegerin und Pflegepädagogin. Seit dem 1. April ist die Expertin die neue Schulleitung im Bereich Pflege bei der Gelsenbildung.

„Die Arbeit mit älteren Menschen hat mir schon immer Freude bereitet“, erzählt Andrea Dechant. „Viele Patienten haben noch den zweiten Weltkrieg miterlebt, haben ein unglaublich bewegtes Leben hinter sich und teilen viel von ihrer persönlichen Geschichte. Das finde ich sehr bereichernd. Diese Erfahrungen gebe ich gerne weiter.“ Ihre Leidenschaft machte die 57-Jährige schon in jungen Jahren zum Nebenverdienst, absolvierte später die Ausbildung zur Altenpflegerin und wurde durch Fortbildungen Pflegepädagogin. „Mittlerweile ist für die Zulassung als Lehrkraft sogar ein akademischer Grad notwendig“, erklärt Dechant. „Die Anforderungen an den Pflegeberuf und dessen Ausbildung wachsen stetig. Fachpersonal in der Altenpflege muss immer stärker auf Behandlungspflege und Krankheiten wie Demenz spezialisiert sein – denn unsere Bevölkerung altert stetig während die medizinische Versorgung immer fortschrittlicher, aber auch komplexer wird.“

Momentan führt Dechant den ersten Ausbildungsjahrgang, der im August 2015 an der Gelsenbildung startete, durch das Examen. „Die Ausbildung zum Altenpfleger ist sehr anspruchsvoll. Die Schüler müssen sozial kompetent, psychisch stabil sein und viel Wissen über medizinische Versorgung erwerben. Bei uns sollen sie praxisnah und fundiert diese Kenntnisse vermittelt bekommen. Und auch nach der Ausbildung können sich die Absolventen in kniffligen Situationen an uns wenden.“

Mehr Informationen: www.gelsenbildung.de