Haben wir noch genug Bäume in Rotthausen?

In der Nacht vom 9. auf den 10. Juni 2014 tobte Sturm ELA. Das Pfingstunwetter verursachte sechs Tote und ca. 650 Mio. Euro Schaden. Auch Rotthausen war betroffen. Dächer wurden abgedeckt, Straßen waren unpassierbar und viele Bäume wurden entwurzelt oder so stark beschädigt, dass sie gefällt werden mussten.

In der Folgezeit wurden von Gelsendienste (GD) zunächst die Schäden behoben, Bruchholz und akute Gefahrenstellen beseitigt. 2015 und 2016 pflanzte die für Grün zuständige Tochter der Stadt im Süden neue Bäume, vor allem Ebereschen, Spitzahorn, Hainbuche und Eichen. Auch für 2017 sind 200.000 Euro im Haushalt eingeplant für Baumpflanzungen (pro Baum = 920 Euro). Die Hälfte kommt im Frühjahr, die andere Hälfte im Herbst 2017. Jetzt im April 2017 waren doch einige Rotthauser erstaunt, auf dem Friedhof wieder die Kettensägen zu hören. Es wurden wieder Bäume gefällt. Mit Großgerät entfernte die Firma Pennekamp im Auftrag von Gelsendienste mehrere Bäume. Der Experte der beauftragten Firma erklärte, dass es sich in den meisten Fällen um die Beseitigung von Gefahrenstellen handelt.
In einigen Fällen muss Platz geschaffen werden zur Entfaltung anderer Pflanzen. Beim genaueren Hinschauen erkennt man, dass schon viele Lücken wieder geschlossen sind. In den Straßen von Rotthausen und auch auf dem Friedhof sind zahlreiche Jung-Bäume nachgepflanzt. Merkmale der neuen Bäume sind laut Gelsendienste: Trockenstresstoleranz, Winterhärte, Salztoleranz und Sturmfestigkeit.