Gut Flug über den gelsenkirchener Süden

Reisevereinigungen feiern „Tag der Brieftaube“

(GI) Gefiederter Sport hautnah: Am „Tag der Brieftauben“ öffneten viele noch bestehende Reisevereinigungen, Vereine und Züchter ihre Vereinsgelände und Schläge für die Öffentlichkeit.
Auch die „Reisevereinigung Gelsenkirchen 1894“ am Hördeweg 142 an der Grenze zu Essen hatte ihr Vereinsheim geöffnet.
Interessierte Besucher konnten sich über den traditionellen Brieftaubensport informieren, der in vergangenen Zeiten den Züchtern viel Geld einbrachte. Das hat sich geändert. Der Vorsitzende Peter Stollfuß:  „Heute geht es nur noch um Urkunden und Pokale“. Das Wettkampfprinzip für die „Rennpferde des Bergmanns“ ist geblieben. Heute hat der Verein am Hördeweg noch 127 Mitglieder, davon 47 Aktive die mit 8 Taubenschlägen noch an den Reiseflügen teilnehmen. Wenn die Reisesaison anfängt, gehen oftmals bis zu 1400 Tauben im vereinseigenen Spezial-LKW auf die Reise. Die älteren Tauben fahren dann bis Aschaffenburg ca. 220 km oder auch bis Wels in Österreich. Dort werden sie freigelassen und treten den Rückflug an. Die jüngeren Tauben werden von 20 bis höchstens 300 km gefahren.
Dann warten schon die Besitzer auf die schnellsten Ankömmlinge, die heute im Digitalzeitalter mittels Scanner und Elektronik registriert werden.

Weitere Informationen:
www.rvgelsenkirchen1894ev.jimdo.com
oder telefonisch unter
0209-469412