Gemeinsam feiern und die Moschee erhalten

Einmal im Jahr lädt die Moscheegemeinde an der Steeler Straße in Rotthausen zur „Kermes“ ein. Der Begriff klingt zwar ähnlich, hat aber mit der deutschen „Kirmes“ nichts zu tun. Das Kermes-Fest ist vielmehr eine gemeinnützige Feier zum Erhalt des islamischen Gotteshauses. Ende April war es in Rotthausen wieder so weit.
Drei Tage lang genossen Besucher aus der Gemeinde, aus Rotthausen, den Nachbargemeinden und der ganzen Stadt das schöne Wetter und die gastliche Atmosphäre.
Eröffnet wurde das Fest durch den Gemeindevorsteher Izmet Bozok und Martina Rudowitz, die erste Bürgermeisterin der Stadt Gelsenkirchen, die Grußworte des Oberbürgermeisters überbrachte. Anschließend stimmte Imam Achmet Sönmetz die Gemeinde auf das Fest ein.
Für Unterhaltung sorgte ein türkisch-stämmiger Sänger. Danach sangen und tanzten Mädchen und Frauen der Gruppen„Habibin Gülleri“, „Cennetin Gülleri“ und „Minik Gülleri“.
Auf dem gesamten Platz duftete es nach türkischen Köstlichkeiten, die viele fleißige Gemeindemitglieder für die Feierlichkeiten zubereitet hatten.