Erstes Boule-Turnier im Dahlbusch-Park

16 Teams aus Gelsenkirchen und Herne wetteiferten um den APD-Wanderpokal

Anfang Juli rollten die Kugeln: Das Rotthauser Netzwerk veranstaltete das 1. Rotthauser Bouleturnier um den APD-Wanderpokal.

Unterstützt wurde die Veranstaltung durch den Bürgerverein Rotthausen, das Restaurant „Bei Onkel Hans“, der Bäckerei Gatenbröcker und Gelsendienste, die extra vor dem Turnier noch weitere vier Boule-Bahnen angelegt hatten.
16 Mannschaften aus ganz Gelsenkirchen hatten sich angemeldet. Pünktlich um 11 Uhr wurde die erste Kugel geworfen. Unter den Mannschaften waren nicht nur die sogenannten „Heimmannschaften“ aus Rotthausen wie die des Netzwerk, des Bürgervereins, der APD, der GFW und Onkel Hans, sondern auch Mannschaften der ZWAR-Gruppe aus der Feldmark (Kußwegbomber und Schweinchenkiller), Gatenbröcker, Gelsendienste, Stadt Gelsenkirchen, die Versehrtensportgemeinschaft und die der Rotthauser Post.

Es wurde nach dem Triplette-System gespielt: jede Mannschaft hat drei Spieler mit jeweils zwei Kugeln. Einige der 48 Spieler warfen zum ersten Mal eine Boule-Kugel, aber nach kurzer Einwurfzeit lief es überall recht gut. Alle hatten von Beginn an großen Spaß. In der Mittagspause gab es Curry-Wurst mit Kartoffel-Salat und Baguette.

Zum Nachmittags-Kaffee lieferte die Bäckerei Gatenbröcker Hefe-Teilchen. Das Turnier dauerte länger als vorher geplant, aber gegen 18 Uhr kam es zum Finale zwischen der Mannschaften „Bill Boule und seine Bande“, in der sich Johannes Mertmann, Klaus Koschei und Dirk Blum an der silbernen Kugel versuchten, und der „VSG 1“ (Versehrtensportgemeinschaft Gelsenkirchen).
Nach einem spannenden Kampf, in dem sich keine der Mannschaften einen entscheidenden Vorsprung erarbeiten konnte, siegte schließlich die Mannschaft VSG 1 denkbar knapp. Claudius Hasenau, ließ es sich nicht nehmen, den großen Pokal selbst zu überreichen: „Rotthausen ist ein großartiger Stadtteil, der uns mit unserer Demenz-WG unglaublich herzlich aufgenommen hat. Der Pokal schenkt uns die Gelegenheit, dem Quartier etwas zurückzugeben.“ Der „Pott“ wird bis zum nächsten Turnier im VSG-Vereinsheim einen Ehrenplatz bekommen.