Er spinnt und spinnt

Gefahr noch nicht gebannt: Brennhaare des Eichenprozessionsspinners liegen noch immer in der Luft

Eichen sollst Du weichen. Die Gewitterweisheit ist diesen Sommer auch bei Gutwetter zum Credo geworden, denn in diesem Jahr war der Süden Gelsenkirchens stark vom Schädling Eichenprozessionsspinner betroffen. Jäger Ralf Diederich warnt: „Die Gefahr ist noch nicht gebannt, Härchen fliegen noch immer in der Luft.“

„Wer eine Eiche sieht, sollte sie großflächig umlaufen“, warnt Diederich. „Die Raupen verpuppen sich zwar mittlerweile, bis sie im September zum Schmetterling werden. Die Nester sitzen aber noch immer in den Bäumen und die gefährlichen Haare fliegen umher.“ Kontakt mit diesen kann sowohl für Mensch und Tier gefährlich werden. Von Jucken bis zum anaphylaktischen Schock reichen die Wirkungen.  „Wer in Kontakt mit den Härchen gekommen ist, sollte sofort einen Arzt aufsuchen.“

Gelsendienste hat bereits ein Spezialunternehmen mit der Absaugung der Nester beauftragt. Dieses reinigt befallene Bäume priorisiert nach sensiblen Bereichen wie KiTas, Schulen und Spielplätzen.

Hinweise zu Nestern nimmt Gelsendienste unter der Servicenummer 0209/954-20, per E-Mail info@gelsendienste.de oder über den städtischen Mängelmelder www.gelsenkirchen.de/gemeldet entgegen.