„Diosmos“ interpretiert Küchenklassiker neu

Zu griechisch-mediterranen Klassikern passt ein guter Wein. „Diosmos“-Inhaber Neron Tsochataridis (Bild) importiert die guten Tropfen aus dem Heimatland seiner Eltern.

Weg vom Klischee: Neron Tsochataridis serviert griechische Köstlichkeiten – Oktopus und Baby-Calamaris besonders beliebt

(JP) Griechische Küche neu interpretiert: Neron Tsochataridis (42) ist Geschäftsinhaber des griechischen Restaurants „Diosmos“. Seit Juli 2017 serviert er den Gästen in dem modernen Lokal griechisch-mediterrane Spezialitäten und Klassiker. Dabei möchte der 42-Jährige weg vom „griechischen Klischee-Restaurant“.

Das Hauptaugenmerk von Tsochataridis und seinem zehnköpfigen Team liegt darauf, „die griechische Küche so darzustellen, wie sie eigentlich ist.“ Dabei vermeidet der in Deutschland aufgewachsene Tsochataridis Anspielungen auf bekannte griechische Städte sowie die nationale Mythologie bei der Benennung von Gerichten. „Da wir unsere Küche so präsentieren möchten, wie sie wirklich ist, bleiben wir bei den traditionellen griechischen Namen und deren Aussprache“, erklärt der Grieche, der das Konzept seines Restaurants in Gelsenkirchen in dieser Form noch nicht beobachtet hat.
Dennoch ist das Angebot griechisch-traditionell und gleichzeitig modern, da Klassiker dieser Küche auf eigene Art und Weise interpretiert werden. Weine, Gewürze und Öle sowie andere ausgewählte Zutaten werden dazu nach Möglichkeit aus den verschiedensten Regionen Griechenlands und dem Mittelmeerraum importiert. Daraus resultiert auch der Restaurantname „Diosmos“, der Minze bedeutet. „Bei der Einrichtung haben Innenarchitekt und Designer Abbildungen von Pflanzen und Gewürzen an der Wand angebracht. So verknüpfen wir den Restaurantnamen mit der Einrichtung und unserer Küche“, erläutert Tsochataridis.

Klassische Gerichte neu interpretiert

Die Speisekarte ist bewusst etwas kürzer gehalten, da sie durch eine Mittagskarte sowie eine monatlich aktualisierte Empfehlungskarte ergänzt wird. Diese ist saisonal ausgerichtet und beinhaltet so beispielsweise auch Wild- oder an Jahreszeiten angepasste Gerichte nach griechisch-mediterraner Art. Bei den Restaurantbesuchern scheint sich gegenwärtig aber eine andere Spezialität durchzusetzen: „Derzeit sind Oktopus und Babycalamaris eines der beliebtesten Gerichte, obwohl es eine Vorspeise ist“, wie es Tsochataridis beobachtet hat. Die Affinität zur Gastronomie entwickelte sich bei Tsochataridis über viele Jahre hinweg. Ehe er die Aufgabe des Geschäftsinhabers bei „Diosmos“ übernahm, arbeitete er einige Jahre in der Küche bei „Dionysos“, einem beliebten Imbiss-Lokal in der Gelsenkirchener Innenstadt. „Ich bin quasi in der Küche aufgewachsen“, berichtet Tsochataridis. Schon sein Vater war in dieser Branche selbstständig, „woraus sich das auch bei mir mit der Gastronomie ergeben hat“. Auch in Griechenland, der Heimat seiner Eltern, war er selbstständig. Vor 13 Jahren packte ihn die Sehnsucht und er wanderte in das Heimatland seiner Eltern aus. In einem kleineren Ort, etwa 60 Kilometer nördlich von Thessaloniki eröffnete er eine Gelateria, in der er Eis und Crêpes verkaufte. 2013 zog es Tsochataridis wieder nach Gelsenkirchen zurück, wo er Gästen griechische Spezialitäten schmackhaft macht.

Kontakt:
Restaurant Diosmos
Rotthauser Str. 9
45879 Gelsenkirchen
Mail: info@diosmos.de
Tel.: 0209 35 93 42 24

Öffnungszeiten:
mo-sa: 12 bis 14.30 Uhr
und 17 bis 23 Uhr,
sonn- und feiertags:
12-23 Uhr, die.: Ruhetag