Bürger suchen neuen Namen

(JP) Die Umbenennung der Hohoffstraße wurde im vergangenen Monat beschlossen. Doch welchen Namen trägt die Straße zukünftig?

Aus diesem Grund hat die Stadt Gelsenkirchen den Heimatbund damit beauftragt, Vorschläge zu machen. Auch die Rotthauser Post beteiligte sich in der März-Ausgabe ebenfalls an der Namenssuche. Die Leserinnen und Leser konnten per Coupon ihre Vorschläge einreichen.
Egal ob per Mail, auf dem Coupon oder als Brief – insgesamt 33 Namensvorschläge erreichten die Redaktion. Dirk Verse war besonders fleißig. Er gab gleich 21 Vorschläge an der Sammelstelle im QuartiersBüro ab. Alle möglichen Straßennamen werden dem Heimatbund übergeben. Personennamen werden im Anschluss auf ihren Lebenslauf untersucht. Das Institut für Stadtgeschichte möchte damit vermeiden, dass abermals eine Straße nach einer umstrittenen Persönlichkeit benannt wird.

Seitens der Bürger gibt es allerdings auch Gegenstimmen. So schrieb ein Leser: „Ich bin in der Hohoffstraße 20 Jahre lang aufgewachsen. Meine Eltern, bzw. mein Vater hat bis 2018 60 Jahre dort gewohnt. Wir sind keine Nazi-Anhänger Warum jetzt auf einmal umbenennen?“


Die Vorschläge:

-Markscheider Weg
-Grubenstraße
-Heinrich-Schmitt-Straße (ehemaliger Bürgermeister Rotthausen), III
-Am Voßgraben
-Dahlbuschweg
-Brückenweg
-Wolf-von-Reis-Straße
-Willi-Tax-Straße
-Geschwister-Scholl-Straße
-Schlägel-und-Eisen-Straße
-Grubenfeld
-Kumpelstraße
-(Werner-) Kuhlmann-Straße (Benannt nach einem ehemaligen Oberbürgermeister)
-Grubenlicht
-Zum Kohleflöz
-Helmut Kohl Straße
-Emma Rahkob Straße (Mit Erläuterung)
-Bergbaustraße
-Käthe Kruse Straße
-Bergmannsgruß
-Am Kohlenpott
-Püttstraße
-Fundgrube
-Schicht im Schacht
-Schichtmeister Straße
-Schurfstraße
-Stollenstraße
-Rudi-Assauer-Straße
-Revierstraße
-Johannes-Paul-II-Straße
-Zum letzten Grubenlicht
-Am Pflugschar
-Am Schwarzbach
-(Karl-)Holstein-Straße (Benannt nach einem ehemaligen Vorstandsvorsitzenden der DELOG)