Bronzeschild für 20 Jahre Engagement

SoVD Rotthausen feiert 70-jähriges Bestehen - Ehrung für ersten Vorsitzenden Wilfried Könecke

70 Jahre ist es her, da kamen in der Gaststätte „Zum Hilgenboom“ in Gelsenkirchen-Rotthausen 15 Männer zusammen. Man nannte sie damals Kriegsversehrte, denn sie waren alle mit einer Verwundung aus dem II. Weltkrieg heimgekehrt. Die Schicksalsgenossen gründeten die Ortsgruppe Rotthausen des damaligen „Reichsbundes der Kriegsbeschädigten und Kriegsteilnehmer. 2017 zählt der Zusammenschluss über 400 Mitglieder und kann auf 70 Jahre voller Herausforderungen zurückblicken.

Der „Reichsbund“ wurde zwischenzeitlich unbenannt. Heute firmiert er als „Sozialverband Deutschland (SoVD)“. Seine Mitglieder erhalten Beratung und Schutz in sozialpolitischer und sozialrechtlicher Form. Der SoVD kooperiert mit einer großen Versicherung und informiert z. B. über Veränderungen im Rentenrecht. Informationsveranstaltungen, Filmvorträge und Referate über Vorsorge, Gesundheit und Risiken wechseln sich ab. Auch die Geselligkeit kommt nicht zu kurz. So werden immer wieder Ausflüge, Grillabende oder Jahreszeit-Feste und Jubilarfeiern veranstaltet.
Zu ihrem 70-jährigen Jubiläum hatte die Ortsgruppe alles, was in Rotthausen Rang und Namen hat, ins Restaurant „Kolpinghaus“ eingeladen. Der Shanty-Chor Wattenscheid sorgte mit Seemanns- und Volksliedern für den musikalischen Rahmen.

Oberbürgermeister Frank Baranowski musste gleich nach seinem Eintreffen bei „Rolling Home“ mitschunkeln. In seinem Grußwort hob der erste Bürger der Stadt die Arbeit und Verdienste des SoVD hervor. Besonders würdigte er das Engagement von Wilfried Könecke, dem ersten Vorsitzenden der Ortsgruppe. Er wurde für seine 20-jährige Tätigkeit mit dem bronzenen Ehrenschild des SoVD ausgezeichnet.