Annette Berg zu Gast beim Netzwerk

Dezernentin für Kultur, Jugend, Bildung und Sport erzählt über Perspektiven in Rotthausen

Beim 47. Treffen des Rotthauser Netzwerks war Annette Berg eingeladen, die Dezernentin für Kultur, Jugend, Bildung und Sport der Stadt Gelsenkirchen.
Am Donnerstag, 21. September, erzählte sie im Restaurant „Haus Dahlbusch“ an der Rotthauser Straße vor fast 40 Besuchern über Perspektiven im Stadtteil.

Sie berichtete über Perspektiven von Kultur und Bildung für Rotthausen. Sie war über die Stationen als Jugendleiterin in Essen, Monheim und Wuppertal nach Gelsenkirchen gekommen und freute sich, dass Gelsenkirchen jetzt schon während ihrer Tätigkeit den „Learning City Award“ verliehen bekommen hat. Sie betrachtet Kultur und Bildung in und für Gelsenkirchen als sehr wichtig, hatten doch im letzten Jahr 500 Schüler d.h. 11% der Schulabgänger die Schulen ohne Abschluss verlassen. Dazu kommt noch, dass es im letzten Jahr 2500 Schüler durch Zuwanderung mehr gab. Das ist eine Mammutaufgabe für die Stadt und muss erst bewältigt werden. Sie würde das Volkshaus Rotthausen gerne als ein Zentrum für kulturelle Bildung sehen und unterstützt  dieses Konzept. Aber das bleibt abzuwarten. Da spielen die Kosten für einen möglichen Ein- und Umbau eine große Rolle.

Danach waren noch viele Fragen aus dem Publikum zu beantworten und es kam zu einer interessanten Diskussion. Anschließend berichtete Andreas Beilein über „Innovation City roll out“ und den Besuch in Bottrop. Der Präventionsrat Rotthausen hat mit Andreas Lange und Peter Müller neue Vorstände. Der neue Bezirksbeamte der Polizei, Dirk Friedrich, und die neuen Quartiermeister der GAFÖG für Rotthausen, Armin Klimmek und Helmut Javus, wurden vorgestellt.